Twin Tips auf dem Vormarsch
Die neuen Trend Ski “Twintips” auf dem Vormarsch: Man hört immer öfter den Begriff „Twintip“. Doch was sind Twin Tips eigentlich?
Twin Tips sind Ski die im Funpark oder im Tiefschnee verwendet werden. Der Vorteil bei diesen Skiern ist, dass sie vorne und hinten aufgebogen sind und somit ein rückwärts fahren und landen ermöglichen.
Hier nun noch einige weitere Besonderheiten der neuen „Inn“ – Ski:
- Ski ist auch hinten aufgebogen
- die Kanten der Ski sollten rund, anstatt scharf sein (denn mit scharfen Kanten werdet ihr häufig auf Rails oder Boxen hängenbleiben, was zumeist recht schmerzhaft endet)
- der Ski ist im Flex relativ weich
- die Bindung ist mittig montiert (somit habt ihr ein besseres Gleichgewicht, wenn ihr auf Rails oder Boxen slidet)
- oft sehen die Ski bunt aus und sind mit stylischen Grafiken versehen
Noch vor einigen Jahren waren diese Art von Ski extrem unbekannt. Nur die heimischen Szenen in den Skigebieten wussten damit was anzufangen und haben diesen Trendsport gut weiter kommuniziert, so gut, dass die Welle der Freeski Verrückten in fast alle Skigebiete vorgedrungen ist und man heutzutage kaum noch ein Anstehen am Lift erlebt, in dem es keinen Skifahrer gibt, der Ski hat, die vorne und hinten aufgebogen sind.
Angefangen hat alles vor rund 10 Jahren in America, wo die Freeski Pioniere ihre Ski erhitzten um dann das Ende des Skis aufzubiegen. Einige zeit später wurden die großen Firmen darauf aufmerksam und produzierten die ersten Twin Tips. Mit der Zeit schwappte dann die Welle der Twin Tips auch in Europas Skigebiete. In der heutigen Zeit stellen so gut wie alle Skifirmen auch Twintips her.
Zum Glück gehen die Skigebiete auch mit dem Trend und errichten immer bessere und größere Snowparks, in dem sich die Freeskier und Snowboarder austoben können. Das war vor ein paar Jahren leider nicht der Fall. Da wurde man schon komisch angeguckt wenn man mit einer Schippe einen großen Haufen Schnee zusammen schaufelte.
Selbst eingefleischte Snowboarder steigen auf die Twin Tipps um. Kein Wunder, denn man ist einfach schneller, flexibeler und es sieht meiner Meinung nach auch cooler aus (also ohne den Snowboardern unter euch jetzt auf den Schlips zu latschen, Snowboarden ist und bleibt sehr geil).
Was ihr beim Skikauf beachten solltet:
- für die ersten Versuche reicht locker ein Twin Tip aus der vorigen Saison (Vorteil: kostet einfach mal nur die Hälfte und hat meist das gleiche Innenleben wie die Neujahresmodelle)
- Länge des Ski: Anfangs rate ich eher einen kürzeren Ski zu nehmen, denn bei euren ersten Freeskiversuchen seid ihr mit kürzeren Ski einfach wendiger (also die Ski sollten am Anfang ca. bis zum Kinn gehen). Wenn ihr dann später über die richtig großen Kicker springt sind Ski zu empfehlen, die ca. so lang sind wie man selbst (mehr Laufruhe beim landen)
- Die Bindung lasst euch in die Mitte montieren, somit habt ihr mehr Gleichgewicht auf den Boxen und den Rails (fahrt sich halt auf der Piste etwas ungewohnt, aber nach der Zeit kein Problem mehr)
Wenn ihr schon einen Freestyle Ski kauft solltet ihr auch unbedingt einen Helm und einen Rückenprotektor kaufen. Glaubt mir, die Investition ist wirklich goldwert. Denn gerade am Anfang werdet ihr oft genug im Schnee landen.
Dann kann es ja eigentlich losgehen. Achso eins vielleicht noch vorweg: Freeskiing macht wirklich süchtig, gerade dann wenn ihr die ersten Tricks gelernt habt…..
Es fehlen Bilder von twintips - und wenn schon Hinweis auf Helm, dann bei diesem Skifahren auch Hinweis auf Rückenprotektoren - sonst sind die Tips gut.