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Die Ski-Karriere des Michael Möllinger

Die Ski-Karriere des Michael Möllinger: Der beliebte 27-Jährige schweizer Skispringer Michael Möllinger bangt um seine Karriere als Profi.

Aufgrund einer Bänderverletzung im letzten Jahr, musste er diese pausieren. Der Unfall ereignete sich im Dezember letzten Jahres, wobei sich Möllinger während des Krafttrainings das Seitenband im rechten Knie riss, weswegen er sich im Januar eine umfangreiche Knieoperation unterziehen musste.

Leider ist der Heilungsprozess noch nicht in dem Maße fortgeschritten wie man es sich eigentlich erhofft hatte. Der aktuelle Gesundheitsstand lässt einen Wiedereinstieg in den Wintersport erst in frühestens 6 Monaten wieder zu, was zugleich auch sein Karriereende bedeuten würde, da er die komplette Vorbereitung für das kommende Jahr verpassen würde.

Michael Möllinger

Doch Michael Möllinger gibt nicht auf. Da zurzeit das Schweizer Nationalteam nicht gerade das stärkste im Felde ist, hofft Möllinger, dass er, gerade im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2010, in Vancouver teilnehmen kann. Auf Zuspruch von Seiten des Schweizer Verbandes ist er jetzt schon getroffen, welcher bekannt gab, dass Möllinger jederzeit aufrutschen kann.

Wir drücken Michael Möllinger ganz fest die Daumen!!!

Ski-Alpin: Der tragische Fall Matthias Lanzinger

Matthias LanzingerSki Alpin - Der Fall Lanzinger: Und wieder gab es einen tragischen Unfall im allseits beliebten Ski- Alpin. Ein dramatischer Unfall des Ski-Asses Matthias Lanzinger hat sein Leben für immer verändert und brachte erneute Diskussionen im Österreichischen Ski- Verband (ÖSV) auf .

Wie den Pressemeldungen der letzten Tage zu entnehmen war, war der Ausgang des Unfalls doch weit tragischer, als vergleichsweise die anderen dreißig Unfälle in dieser Saison.

Matthias Lanzinger musste ein Bein amputiert werden, was damit leider auch sein Aus im Skisport zur Folge hat…

Die FIS wurde deshalb immer wieder während der letzten Tage unter Beschuss genommen, da es wohl zu Fehlern beim Abtransport des Verunglückten gekommen sein soll. Auch sollen die Sicherheitsvorkehrungen entlang der Piste nicht ausreichend gewesen sein.

FIS-Präsident Gian-Franco Kasper bezeichnet die Vorwürfe des ÖSV als Hetzkampagne und nicht gerechtfertigt. Es liege nicht der Verantwortung des FIS , wie ein verunglückter Sportler abtransportiert werden soll, sondern allein dem des behandelnden Unfallarztes.

Die Mängel an der Streckenabsicherung durch Fangnetze, werden damit begründet, dass nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und das, laut Herrn Gian-Franco Kasper “…einige Athleten überehrgeizig sind und den Fahrstil ihrem Können nicht anpassen…”

Abgesehen von den vielen Vorwürfen gegenüber dem Ski Weltverband FIS gehen diese auch in eine andere Richtung. Man stellt sich die Fragen, ob eventuell auch die Ausrüstung der Athleten mangelhaft sei. Der Vertreter des Ausrüsters Atomic, Rupert Huber, wehrt diesen Vorwurf entschieden zurück. Die Ausrüstung werde jedes Jahr überarbeitet, aber die Entscheidung, welche Ausrüstung zum Einsatz käme, wird in einem Gremium, gemeinsam mit der FIS und den Rennfahren gefällt.

Viele Rennfahrer sind sich dieser Aussage allerdings nicht allzu sicher, wie Hermann Maier, der letztes Jahr von Atomic zu Head gewechselt hat. Vielleicht liegt die Ursache aber auch an den hohen Mediendruck, durch den Sportler noch mehr unter Druck stehen und durch den die Fahrer viel riskantere Rennen unter viel zu schlechten Bedingungen zu absolvieren haben.

Die Fragen sind groß, die Antworten knapp. Wie die Zukunft aussieht wird sich zeigen…

(Bildquelle: Wikipedia)