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Wo Anderes aufhört fängt Saas Fee erst an

Skiparadies Saas Fee in der Schweiz: Wenn man in anderen Gebieten ab einer Höhe von 1.800m über dem Meeresspiegel langsam anfängt nach den Gipfeln mit ihren Kreuzen zu suchen, liegt in Saas Fee das Parkhaus und damit der Eintritt zu einem autofreien Alpenstädtchen.

Saas Fee liegt in mitten von insgesamt 13 Viertausender und bilden einen Königskranz um die „Perle der Alpen“ wie Saas Fee treffender weise getauft wurde. Das Skigebiet reicht bis in den Fee-Gletscher hinein und endet auf 3.500 m über Normalnull beim Allalin 360° Restaurant. Kein Wunder dass sich hier oben auch das Sommerskigebiet erstreckt. Im oben über 3.000 m liegenden Gletscherpark trifft sich die komplette Elite der Schweizer und internationalen Freestylecommunity. Halfpipes, Kicker und diverse Boxen und Rails laden auch im Sommer zum trainieren für die diversen Freestyle-Serien, die ab Oktober starten, ein.

Während der Snowpark in den Sommermonaten nach oben Zieht, wandern Kicker und Rails zum Winter knapp 1000 tiefer liegende geschützte Gebiet unterhalb des Mittagshorn. An der Qualität und Quantität wird weder im Sommer- noch im Winterpark gespart. Auch den Freeridern eröffnen sich vom Egginer hinab freie Tiefschneepassagen und spektakuläre Lines durch die engstehenden Baumschneisen. Weitere empfehlenswerte Touren findet man am Spieloden und nach einem leichten Aufstieg zum Felskinn und zur Britanniahütte. Freeskiing pur bei atemberaubender Aussicht hinab auf Saas Fee bishin zu Saas Grund.

Absoluter Höhepunkt wird wohl die über 1000 Höhenmeter lange Freetour über diverse Tiefschneefelder bis zum Mattmark-Stausee. Der Rücktransport muss hier entweder per Taxi organisiert werden oder man nutzt den Skibus der sich via Saas Fee, Saas Grund Richtung Saas Almagell und Balen durchs Tal bahnt. Auf dem Weg in die Unterkunft sollte auf jeden Fall ein Besuch in den diversen Apres-Ski-Bars und Diskotheken eingeplant werden um beim philosophieren über die gelungenen oder noch verbesserungswürdigen Abfahrten anstoßen zu können.

Insgesamt bietet das Skigebiet Saas Fee rund 100 Pistenkilometer wobei für Anfänger, Fortgeschrittene, Profis und Offpisten-Fahrern etwas passendes dabei. 23 Lifte und Gondeln führen durch das Skigebiet, was sich von 1.800 bis zu 3.600 Höhenmetzer erstreckt. Wem die Pistenkilometer nicht reichen, kann sich den Skiregion Saastal Skipass kaufen. Alternativen zum Skifahren und Boarden bietet der Saas Tal Verbund mit dem Hallenbad, der Rodelbahn, Snowtubing, Schneeschuhwanderungen bis hin zum Wintercanyoning.

Head PRO Model: Der etwas andere Damenski

Damenski Head Pro: Der neue Ski von Jon Olssons, das PRO Model, wird neue Maßstäbe setzen. Der Schwede, der mittlerweile in Monaco lebt, gewann in den letzten Jahren die X-Games in Aspen, Red Bull Big Air in Are und die US Free skiing Open in Vail.

Mittlerweile kreiert Olsson für Head eine Freestyle Ski Serie. Das letzt jährige Model wird nun durch den PRO Model ersetz. Technik und die obligatorischen optischen Veränderungen geben dem Nachfolger für die Skisaison 2008/2009 auf den Weg. Auf der einen Seite ist durch die Aircoat Technologie der Ski noch leichter agiler und besser geworden als der MOJO Spawn.

Das verspricht noch bessere Rotationsmöglichkeiten neben der Fähigkeit leichte Fehler, vor allem bei Switch- Landungen zu verzeihen. Die Leichtigkeit des MOJOs hat sowieso schon bei den diversen Hikes in den Powder überzeugt.

Zum Anderen kommt jetzt auch noch die absolut konträre Optik dazu. Glänzte der MOJO noch durch die reine Schönheit der Röntgenaufnahmen von Fuß und Unterschenkel, so liebäugelt eine sexy Frau in Schwarz-Weiß-Look vom Ski hoch. Mit der Knochenoptik war man sowieso schon Mittelpunkt der Blocke bei jeder Gondel und Kabinenbahn, nun werden sicherlich einige Ski- und Snowboardfahrer beim schauen das Anstehen ganz vergessen.

Head Pro Damenski

Zugegeben: man wird sich wohl in Zukunft konzentrieren müssen, beim Fahren nicht nur auf die Ski zu schauen, sondern sich auf den nächsten Sprung vorzubereiten. Wer möchte es da noch lange abwarten, sich beim 360° er im Base-Funpark in Sölden oder im Pitztal von dem etwas anderen „Damenski“ tragen zu lassen.

Bei den Head Testtagen in Obergurgl und Hochgurgl konnte man schon mal einen direkten Vergleich der beiden Twin-Tip Ski zumindest visuell genießen. Vom Schnitt nehmen sich das Vorgängermodel und der Pro Model nichts. Längen sind weiterhin bei 160 / 169 und 178 cm geblieben und der Radius bei ca 20 Metern bei der längsten Version. Die starke Taillierung des Pro Model war wohl auch aus den Federn diverser Männerträume entwichen: der Sidecut mit 113/ 77 / 102 bietet genüg Kanten für ein Griffiges Fahrvergnügen.

Für alle Genießer des Skisports und Anfänger wird es ein Genuß werden, eine Runde auf dem PRO Model rutschen zu dürfen… zumindest bergab!

Ski Alpin: Begriffserklärung Ski-Alpin

Ski Alpin, eine Begriffserklärung: Ski Alpin steht für folgende fünf Einzeldisziplinen:

  • Abfahrt
  • Super-G
  • Riesenslalom
  • Slalom 
  • Alpine Kombination

Bei jeder dieser aufgezählten Disziplinen handelt es sich um eine Skiabfahrt, bei der die Teilnehmer eine abgesteckte, makierte Strecke herunterfahren müssen. Dabei haben die Athleten Tore , meist in den Farben rot oder Blau, im Wechsel um bzw. durchzufahren.

Jeder dieser Disziplinen unterscheidet sich von der Anzahl der Tore, als auch vom Tempo und der Länge der Strecke. Der Slalom , auch Technik Bewerbe genannt , zum Beispiel eher eine mehr technisch bedingte Disziplin ist , bei der viele Tore eng beieinander stehen und der Athlet diese quasi streifen muss um eine Topzeit zu erreichen.

Die Wettbewerbe Abfahrt und Super-G mit hoher Fahrgeschwindigkeit werden als Speed-Bewerbe (engl. speed = Geschwindigkeit) bezeichnet, bei dem Kraft, Ausdauer und Mut gefragt sind. Sowohl beim Slalom, als auch beim Speed – Bewerbe treten die Sportler zu zwei Durchgängen (Läufen) an, deren Fahrzeiten addiert werden. Im zweiten Lauf, bei dem meist nur die 30 schnellsten Fahrer des ersten Laufs zugelassen sind, starten die Sportler in umgekehrter Reihenfolge der Zeit des ersten Laufs. Der schnellste Fahrer des ersten Laufs startet im zweiten Lauf somit als Letzter. In den Speed-Wettbewerben gibt es dagegen nur einen Durchgang. Der Sportler mit der kürzesten Gesamtfahrzeit gewinnt ein Rennen.

Um diesen Leistungsstarken Ansprüchen gerecht zu werden, müssen die Fahrer vor jeder Abfahrt alleine oder mit ihrem Trainer die Strecke genauestens analysieren um sich ein Bild davon machen, wie sie die ein oder andere Kurve im Wettkampf später nehmen werden.

In der Wikipedia ist zum Begriff Ski Alpin Folgendes zu finden:
“…beim Wettkampfsport Ski Alpin fahren die Sportler auf Skiern eine Skipiste hinab und folgen dabei einer durch Tore markierten Wettkampfstrecke. Es gibt bei den aktuellen Wettkämpfen insgesamt fünf verschiedene Disziplinen, die sich nach der Torsetzung und der daraus resultierenden gefahrenen Geschwindigkeit unterscheiden. Eine Ski-alpin-Rennstrecke ist eine speziell präparierte Skipiste. Entlang einer Rennstrecke werden Fangnetze aufgestellt, Polsterungen angebracht und spezielle Sturzzonen eingerichtet, damit bei Stürzen allfällige Verletzungen möglichst gering ausfallen. Die Stangen der Tore sind zudem biegsam, damit sie bei Berührung möglichst wenig Widerstand bieten. Je nach Wettbewerb tragen die Rennläufer spezielle Schutzausrüstung (Schienbeinschoner, Handschoner, Helme und Gesichtsschutz)…”
(Quelle und Originaltext: Wikipedia)