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Beruf Skilehrer, das Hobby Skifahren zum Job machen

Beruf Skilehrer, das Hobby Skifahren zum Job machen: Ich habe kürzlich mein Hobby als Traumberuf gemacht und bin überglücklich das ich Beruf und Spaß verbinden kann. Habe einfach am Lehrgang des Deutschen Skilehrerverband (DSLV) teilgenommen.

Der DSV bietet in der Diziplin Ski Alpin zwei Ausbildungswege an. Der eine führt in die anerkannte Berufsausbildung zum Staatlich geprüften Skilehrer und besteht aus einer Vernetzung von 10 Lehrgängen des Deutschen Skilehrerverbandes, der Technischen Universität München und einer praktischen Unterrichtsarbeit in einer Profi-Schule unter Leitung und Aufsicht eines staatlich geprüften Skilehrers.

Beruf Skilehrer Skifahren zum Job machen

Die Lizenzprüfung zum Verbandsskilehrer kann in der staatlichen Ausbildung absolviert werden und wird vom DSLV angeboten. Der andere Weg führt in der DSLV - internen Ausbildung zum Skilehrer Grundstufe und zum Regionalskilehrer, der vom Deutschen Skilehrerverband eigenverantwortlich durchgeführt wird. Diese Ausbildungen bereiten die Teilnehmer speziell auf das Unterrichtsgeschehen in den Skischulen vor und berechtigen zur Erteilung von Skiunterricht und Snowboardunterricht unter Aufsicht eines staatlich geprüften Skilehrers. Mit einer entsprechenden Lizenz ist die Ausbildung vorerst beendet.

Durch regelmäßige, kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der professionellen Schneesportlehrer im DSLV wird der hohe Qualitätsanspruch der Schneesportschulen gesichert.

Ich drücke allen die Daumen die Interesse an einer Ausbildung als Schneesportlehrer haben und wünsche Euch viel Spaß und viel Erfolg dabei!

Ski-Alpin: Der tragische Fall Matthias Lanzinger

Matthias LanzingerSki Alpin - Der Fall Lanzinger: Und wieder gab es einen tragischen Unfall im allseits beliebten Ski- Alpin. Ein dramatischer Unfall des Ski-Asses Matthias Lanzinger hat sein Leben für immer verändert und brachte erneute Diskussionen im Österreichischen Ski- Verband (ÖSV) auf .

Wie den Pressemeldungen der letzten Tage zu entnehmen war, war der Ausgang des Unfalls doch weit tragischer, als vergleichsweise die anderen dreißig Unfälle in dieser Saison.

Matthias Lanzinger musste ein Bein amputiert werden, was damit leider auch sein Aus im Skisport zur Folge hat…

Die FIS wurde deshalb immer wieder während der letzten Tage unter Beschuss genommen, da es wohl zu Fehlern beim Abtransport des Verunglückten gekommen sein soll. Auch sollen die Sicherheitsvorkehrungen entlang der Piste nicht ausreichend gewesen sein.

FIS-Präsident Gian-Franco Kasper bezeichnet die Vorwürfe des ÖSV als Hetzkampagne und nicht gerechtfertigt. Es liege nicht der Verantwortung des FIS , wie ein verunglückter Sportler abtransportiert werden soll, sondern allein dem des behandelnden Unfallarztes.

Die Mängel an der Streckenabsicherung durch Fangnetze, werden damit begründet, dass nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und das, laut Herrn Gian-Franco Kasper “…einige Athleten überehrgeizig sind und den Fahrstil ihrem Können nicht anpassen…”

Abgesehen von den vielen Vorwürfen gegenüber dem Ski Weltverband FIS gehen diese auch in eine andere Richtung. Man stellt sich die Fragen, ob eventuell auch die Ausrüstung der Athleten mangelhaft sei. Der Vertreter des Ausrüsters Atomic, Rupert Huber, wehrt diesen Vorwurf entschieden zurück. Die Ausrüstung werde jedes Jahr überarbeitet, aber die Entscheidung, welche Ausrüstung zum Einsatz käme, wird in einem Gremium, gemeinsam mit der FIS und den Rennfahren gefällt.

Viele Rennfahrer sind sich dieser Aussage allerdings nicht allzu sicher, wie Hermann Maier, der letztes Jahr von Atomic zu Head gewechselt hat. Vielleicht liegt die Ursache aber auch an den hohen Mediendruck, durch den Sportler noch mehr unter Druck stehen und durch den die Fahrer viel riskantere Rennen unter viel zu schlechten Bedingungen zu absolvieren haben.

Die Fragen sind groß, die Antworten knapp. Wie die Zukunft aussieht wird sich zeigen…

(Bildquelle: Wikipedia)

Ski Alpin: Begriffserklärung Ski-Alpin

Ski Alpin, eine Begriffserklärung: Ski Alpin steht für folgende fünf Einzeldisziplinen:

  • Abfahrt
  • Super-G
  • Riesenslalom
  • Slalom 
  • Alpine Kombination

Bei jeder dieser aufgezählten Disziplinen handelt es sich um eine Skiabfahrt, bei der die Teilnehmer eine abgesteckte, makierte Strecke herunterfahren müssen. Dabei haben die Athleten Tore , meist in den Farben rot oder Blau, im Wechsel um bzw. durchzufahren.

Jeder dieser Disziplinen unterscheidet sich von der Anzahl der Tore, als auch vom Tempo und der Länge der Strecke. Der Slalom , auch Technik Bewerbe genannt , zum Beispiel eher eine mehr technisch bedingte Disziplin ist , bei der viele Tore eng beieinander stehen und der Athlet diese quasi streifen muss um eine Topzeit zu erreichen.

Die Wettbewerbe Abfahrt und Super-G mit hoher Fahrgeschwindigkeit werden als Speed-Bewerbe (engl. speed = Geschwindigkeit) bezeichnet, bei dem Kraft, Ausdauer und Mut gefragt sind. Sowohl beim Slalom, als auch beim Speed – Bewerbe treten die Sportler zu zwei Durchgängen (Läufen) an, deren Fahrzeiten addiert werden. Im zweiten Lauf, bei dem meist nur die 30 schnellsten Fahrer des ersten Laufs zugelassen sind, starten die Sportler in umgekehrter Reihenfolge der Zeit des ersten Laufs. Der schnellste Fahrer des ersten Laufs startet im zweiten Lauf somit als Letzter. In den Speed-Wettbewerben gibt es dagegen nur einen Durchgang. Der Sportler mit der kürzesten Gesamtfahrzeit gewinnt ein Rennen.

Um diesen Leistungsstarken Ansprüchen gerecht zu werden, müssen die Fahrer vor jeder Abfahrt alleine oder mit ihrem Trainer die Strecke genauestens analysieren um sich ein Bild davon machen, wie sie die ein oder andere Kurve im Wettkampf später nehmen werden.

In der Wikipedia ist zum Begriff Ski Alpin Folgendes zu finden:
“…beim Wettkampfsport Ski Alpin fahren die Sportler auf Skiern eine Skipiste hinab und folgen dabei einer durch Tore markierten Wettkampfstrecke. Es gibt bei den aktuellen Wettkämpfen insgesamt fünf verschiedene Disziplinen, die sich nach der Torsetzung und der daraus resultierenden gefahrenen Geschwindigkeit unterscheiden. Eine Ski-alpin-Rennstrecke ist eine speziell präparierte Skipiste. Entlang einer Rennstrecke werden Fangnetze aufgestellt, Polsterungen angebracht und spezielle Sturzzonen eingerichtet, damit bei Stürzen allfällige Verletzungen möglichst gering ausfallen. Die Stangen der Tore sind zudem biegsam, damit sie bei Berührung möglichst wenig Widerstand bieten. Je nach Wettbewerb tragen die Rennläufer spezielle Schutzausrüstung (Schienbeinschoner, Handschoner, Helme und Gesichtsschutz)…”
(Quelle und Originaltext: Wikipedia)