Artikel-Schlagworte: „Freestyle“

Freestyle Park und Freeriden in Saas Fee

Freestyle Park und Freeriden in Saas Fee: Positiv auffällig ist die Ruhe im autofreien Alpenstädtchen Saas Fee. Die stinkenden Autos dürfen nämlich gleich zu beginn in einem riesigen Parkhaus verschwinden und erst zur Abreise wieder benutzt werden. Das Skigebiet in Saas Fee könnte man als Zugvogel Resort betiteln. Denn in der höheren Gletscherregion geben sich die Freestyler im Sommer die Ehre, um im Winter gemeinsam mit den Freeridern eine Etage tiefer zu ziehen. Der Grund dafür sind die eisigen Temperaturen, die im Winter dort oben am Gletscher herrschen. Sobald also die Temperaturen rund um Weihnachten deutlich sinken, zieht die Park Fraktion in das wärme Gefilde, hinab zur Mittelstation Morenia, wo der Winterpark sein hochkarätiges, neues Quartier bezieht.

Die große Höhe und vor allem die Lage im nordostseitigen Gletscherkessel sind Gründe dafür, warum Freeskiier und Snowboarder aus allen Ländern der Welt hier her kommen. Denn sie eröffnet im Sommer geniale Parkmöglichkeiten, die zum shredden und Jibben einladen.

Wer selbst mal einen Abstecher wagt, kann sich fast sicher sein, einigen der Top Ridern der internationalen Freeski- und Snowboardszene zu sehen. Und damit die Community auch am nächsten Morgen wieder fein geschliffene und 1 A präparierte Obstacles vorfindet, beschäftigt Saas Fee das ganze Jahr über sehr fähige Park Shaper.

Wenn dann die Freestyle Crowd umgezogen ist, dauert es nicht lange und die ersten interessanten Lines werden von Freeridern gerockt. In tieferen Regionen versteht sich. Da sich oberhalb am Gletscher sehr viele Gletscherspalten befinden. Bei geeigneter Schneelage findet ihr unterhalb der Mittelstation Morenia offene Hänge und steile Waldschneisen. Ebenso eignet sich das Gelände unterhalb des Spielbodens für weitere Powderturns.

Die legendäre Popcorn Bar zieht die Snowboarder und Freeskier magnetisch an. Hier könnt ihr nicht nur coole Klamotten kaufen sondern auch euer „Feierabendbier“ genießen oder spät abends noch gut Party machen.

Die Freestylezentrale im Zillertal, Mayrhofen

Die Freestylezentrale im Zillertal, Mayrhofen: Wo soll man bei Mayrhofen bloß anfangen? Unten im Zillertal, wo der Skiort selbst mit all seinen legendären Kneipen rund ums Scottys liegt? Oder doch oben auf dem Penken, dem Hausberg, wo jibben durch den neuen Vans Vans Penken Park in die nächste Dimension eingetreten ist? Wo man auch anfängt, eines ist wohl sicher wie das Amen in der Kirche: Mayrhofen sollte ganz oben stehen auf eurer To- Ski- Listen.

Kaum hat man seine Pflicht erfüllt und will Mayrhofen von der Liste nehmen, geschieht es: Anstatt es einfach mal abzuharken und woanders hin zu pilgern, geht man doch wieder in Zillertal. Und das auch zu Recht. Was einen auch nach dem X ten Besuch noch anzieht, ist die Kombination aus denkwürdiger Party, einem Snowpark der seinen Gleichen sucht und Backcountry Lines im klein Canada Format.

Der Funpark ist mittlerweile so wichtig für ein Skigebiet wie ein Rad am Auto. Mayrhofen fährt schon lange in der obersten Funpark- klasse mit, aber seit dem Wechsel zum Vans Penken Park ist der griff zur Pole Position denkbar nahe. Möglich machen dies die fünf neu eingeführten und voneinander abgegrenzten Lines und ein Kids- Park mit eigenem Lift. Praktisch ist auch der professionelle Fotograf, der dienstags und samstags vor Ort ist, Fotos von allen schießt und sie dann online anbietet.

Warum sollte man nach Canada oder Alaska pilgern, wenn der kleine Bruder im Zillertal praktisch vor der Tür vor der Tür liegt? Rund um die Großraumgondel Wanglspitz finden besonders Freunde anspruchvoller Linien ein ausgezeichnetes Betätigungsfeld. Und das ist auch noch so groß, dass ihr garantiert an einem Tag keine Line zweimal fahren müsst.

Zum Schluss noch eine wirklich coole Empfehlung für die, die mal abseits von üblichen Hotels und Appartements übernachten wollen. Checkt doch einfach mal in eine der Iglu- Suiten an der Ahorn- Bergstation ein……

Skiurlaub Schweiz: Aerial Freestyle Weltmeisterschaft in Davos

Aerial Freestyle WM in der Davos: Vor einem Jahr arbeitete ich in der Wintersaison in der Schweiz, im Ort Davos. Wo Andere ihren Winterurlaub verbrachten, arbeitete ich hinter der Bar in einem Sportclub und hatte somit jede Menge Spaß und Kontakt mit unseren Gästen. Und da wir jede Woche neue Gäste bei uns einbuchten, lernte ich die verschiedensten Menschen kennen.

Für die Gäste war es meistens die schönste Woche im Jahr. Sie freuten sich alle riesig auf ihren Winterurlaub. Nur tat es mir immer leid, wenn Gäste eine Schlechtwetter Woche erwischten. Doch die meisten hatten super Schneebedingungen und ein tolles Skiwetter.

Da ich selbst leidenschaftlicher Skifahrer bin, war diese Arbeitsstelle perfekt für mich. Ich hatte fast jeden Tag so meine 3- 4 Std. im Schnee. Das einzige negative war, dass ich mit den Gästen nie zum Apres- Ski gehen konnte, da ich am späten Nachmittag schon wieder an der Bar stehen musste. Sie erzählten mir dann immer am Abend, wie toll es denn war und in welchen Apres-Ski-Bars sie überall waren.

Aber worum es eigentlich hier gehen sollte, ist ja die Weltmeisterschaft im Aerial- Skispringen. Eine kurze Erklärung was das ist: Also Aerial- Skispringen ist eine Mischung aus Kunstspringen und Skifahren. Die Sportler fahren mit Skiern auf eine riesige, fast senkrechte Schanze drauf zu, drehen sich dann in der Luft in den verschiedensten Richtungen und probieren dann wieder in der steilen Landung zu landen. Je nach Schwierigkeitsgrad und Ausführung bekommen die Athleten dann ihre Punkte.

Ich erfuhr erst von einem Gast, dass die Weltmeisterschaft hier in Davos stattfinden sollte. Nun war ich voller Vorfreude und als das Training der Aerial- Skispringer losging, war ich fasziniert, wie hoch und spektakulär es aussah. Trotz schlechter Sicht, zeigten die Sportler faszinierende Sprünge und gingen fast an ihr Limit. Und das war nur das Training.

Finale Aerial Freestyle Weltmeisterschaft in Davos:

Das Gute war, dass mir mein Chef beim Finale, das abends bei Flutlicht stattfand, frei gab und ich mir so mit einen Glühwein in der Hand und ein paar Gästen, das Spektakel anschauen konnte. Zuerst kamen die Frauen und später am Abend dann die Männer.

Das Highlight war natürlich das Finale der Männer. Diese zeigten so atemberaubene Sprünge, dass mann nicht einmal mehr die Drehungen mitzählen konnte. Einfach Wahnsinn!!!

Nach der Siegerehrung ging ich zusammen mit den Gästen noch ordentlich Party machen. Schließlich sieht man nicht alle Tage solch ein Ereignis und hat zudem noch frei… die Party ging bis spät in die Nacht.

Doch als mir am nächsten morgen dann die ersten Sonnenstrahlen ins Auge scheinten, war ich trotz langer Partynacht topfit. Von dem Ereignis angetan, wollte ich nun selber ein paar Tricks probieren.

Ich hoffe nur, dass ich nächstes Jahr wieder in einem Wintersportgebiet arbeiten kann.