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Das weltbekannte Freerideparadies am Engelberg

Das weltbekannte Freerideparadies am Engelberg : Am Engelberg findet man so viele Schweden, dass der Schnee eigentlich blau und gelb gefärbt sein müsste. Aber keine Angst, es gibt genug Varianten mit frischem Powder. Auf der sonnigen Südseite steht euch das etwas moderatere Gebiet rund um den Brunni offen. Hier gibt es Tree Runs in allen Varianten. Anspruchsvoller ist der Engelberger Hausberg Titlis. Die Rotair schaufelt euch das euch das letzte vier Großraumgondeln auf den 3028 Meter hohen Gipfel des Klein Titlis. Doch Achtung, dass euch in der „Panoramahgondel“ nicht schwindlig wird, denn die Bahn dreht sich einmal um 360 Grad. Von der Gondel aus hat man einen faszinierenden Ausblick. Zum Beispiel blickt ihr auf die Galtiberg fahrt oder der Flanke des Schlossberges. Unterhalb der Rotair befindet sich die wirklich interessante, aber hochalpine Trübseevariante, die von der Gipfelstation über den Gletscher zum gleichnamigen See hinab führt.

Neben kleinen wie großen Cliffs, steilen Drop- ins und weiten Powder- Feldern warten dort auch leider einige hässlige Spalten und ein großer Gletscherbruch auf euch. Ohne entsprechende Kenntnisse solltet ihr in Engelberg der Masse der Spuren sowieso nie folgen. Um First Tracks zu ziehen, heißt es in Engelberg besonders früh aufstehen. Denn die Massen von Tiefschneehungrigen Shreddern sind der Nachteil eines Exzellenten Rufs, den das Gebiet seit Jahren in der Freeride- Community genießt.

Wer dann doch mal lieber chillig unterwegs ist und einen relaxten Tag im Park genießen will, ist am Jochpass goldrichtig. Per Sessellift geht es vom Alpstübli am Trübsee hinauf zum Park, der neben Kickern und Rails mit einem Wallride aufwartet.

Jedes Jahr kommen Freeskier aus der ganzen Welt nach Engelberg um die perfekten Tiefschneeabfahrten genießen zu können.

Freeriden im Arosa- Skigebiet

Freeriden im Arosa- Skigebiet: Arosa liegt im hintersten Teil des Schanfigg- Tals, welches man am besten mit der Bahn durchfährt. So bleibt man gut entspannt und vor allem flexibel in Sachen Freeride Ziel. Somit wären wir auch schon beim Thema, denn wenn man in Arosa angekommen ist, empfiehlt sich die Auffahrt per Weißhornbahn. Die Talstation hier liegt direkt oberhalb des Bahnhofes. An der Mittelstation heißt es dann umsteigen und weiter geht’s dann per Sessellift auf das 2447 Meter hohe Brüggerhorn, dessen Flanken weite Powder Felder, gerade im Bereich des Sesselliftes bereithalten. Wenn dann der Ride dann doch mal etwas länger werden soll und genug Schnee in den unteren Lagen vorhanden ist, kann man vom Brüggerhorn krasse 1400 Höhenmeter hinunter fahren.

Freestyler finden ihr Glück nahe des Tomeli Lifts, wo der Funpark und die Halfpipe stehen. Die sind beide immer im guten Zustand und stellen ein abwechslungsreiches Spielfeld für Freizeit Jibber dar. Den Pistenfahrern sein ein Abstecher unterhalb des Carmenna- und Plattenhorn Sessels empfohlen. weiter gen Westen gelangt man dann zu den Hörnli Gondel, die einen auf den gleichnamigen Berg bringen. Hier kann man nun rechts von der blauen Piste in eine Art Bowl traversieren, die lange nach dem letzten Schneefall noch Powder und gute Kicker- Spots aufweist.

Wer sich dann noch nach dem Jibben für das Apres- Ski begeistern kann, dem sein die SIT- Hütte in der Nähe des Parks nahegelegt.

Skifahren mal etwas anders

Skifahren mal etwas anders: Man kann viel mehr machen also mit den Skiern nur den Berg runter zu fahren. Eine sehr interessante Variante ist das Buckelpisten fahren. In gleichen Abständen auf einer relativ steilen Piste Buckel angelegt. Ziel ist es hier möglichst gleichmäßig durch die Buckel zu fahren. Allerdings ist die nur was für Skifahrer, die keine Knieprobleme haben, da durch das viele Auf und Ab die Knie stark belastet werden. Bei den Olympischen Spielen im Winter ist das Buckelpistenfahren sogar eine Disziplin. Hier geht es um die Zeit, das Aussehen und den Sprung (ab der halben Distanz steht eine Schanze). Wer die meisten Punkte erreicht, entscheidet die Olympiade für sich.

Freeriden ist für alle die die Freiheit lieben und nicht auf plattgewalzten Autobahnen Skifahren wollen. Ganz wichtig ist es allerdings sich einen Guide zu besorgen, der sich im Skigebiet bestens auskennt. Denn all zu oft kommt es vor, das Freerider in Gletscherspalten fallen oder von Lawinen erfasst werden. Je pulvriger der Schnee ist, desto besser. Man hat das Gefühl im Puderzucker zu fahren. Am besten für solchen Abfahrten eignen sich etwas längere und sehr breite Ski. Da man nur so am besten auf dem Schnee gleiten kann. Wer es sich leisten kann und schon ein richtiger Freeridecrack ist, kann sich auch mit einem Helikopter auf den verschiedensten Bergen absetzen lassen und völlig unberühete Hänge abfahren. Die besten Freeridegebiete, dafür auch die teuersten, liegen wohl in Kanada, aber auch in Europa gibt es tolle Gebiete. Nie vergessen sollte man die Lawinenausrüstung. Dazu gehört ein Lawinensuchgerät, ein Piepser und eine Lawinenschaufel. Außerdem sollte man nie alleine freeriden gehen und bevor man eine Tour unternimmt sich immer kundig machen wie die Lawinenberichte aussehen.

Dann gibt es noch as so genannte Freeskiing. Für die Leute die freeskiing machen, sind die Funparks (ein Funpark ist ein abgegrenztes Terrain mit vielen Kickern (Schanzen), Rails und wenn man Glück hat auch eine Halfpipe) in den Skigebieten gemacht. Für die Freeskier ist es wichtig einfach ihren Spaß zu haben, neue Tricks zu lernen, tricks zu verbessern und einfach in einer Truppe im Park zu hängen. Twintips, das sind die Ski der Fahrer. Das Besondere der Twintips ist, dass die Ski auch hinten aufgebogen sind und eine nicht so starke Taillierung haben wie die Carvingski. Außerdem sind die Kanten der Twintips relativ rund gehalten um auf so genannten Rails (Geländer) oder Boxen lang sliden zu können. Mit scharfen Kanten würden sie immer hängen bleiben. Unzählige Contest (Wettbewerbe) finden im Winter, in sehr vielen Skigebieten statt. Auch hier sollte man die Schutzausrüstung nicht vergessen. Dazu gehören ein richtig passender Helm sowie ein stabiler Rückenpanzer. Wer es einmal ausprobiert hat wird so schnell nicht wieder davon loskommen.

Dann gibt es natürlich noch das beliebte Carven, wo die Sportler bei einer Kurve die Kanten der Skier so schräg in den Schnee schneiden, dass sie mit ihrer Hand den Schnee berühren können. Je stärker ein Carvingski tailliert ist, desto enger wird der Radius. Hier ist es sehr wichtig, dass die Kanten der Ski extrem scharf sind, denn nur so kann man auch auf Eisplatten solche Kurven hinbekommen.

Das war mal ein kleiner Einblick in den Hauptarten des Skifahrens. Also falls euch das normale Skifahren zu langweilig wird, probiert es doch einfach mal mit einer dieser Arten.