Archiv für die Kategorie „Winterurlaub“
Informationen zur Lawinenausrüstung
Informationen zur Lawinenausrüstung: Bei der Lawinenausrüstung Passt das Sprichwort: „Alle guten Dinge sind drei.“ Verschüttungsgerät (VS- Gerät oder auch Piepser genannt), Lawinensonde und die Lawinenschaufel. Diese drei Ausrüstungsgegenstände sollte es eigentlich nur im dreipack zu kaufen geben. Sie gehören zur Standartausrüstung für alle Freerider und Tourengeher.
Robuste Schaufeln sind aus Metal gefertigt. Bei den Sonden ist ein Kompromiss aus der Länge und der Leichtigkeit vertretbar. 2 bis 2,50 Meter lange Sonden sind im Tourenrucksack die Regel.
Optional kann die Lawinenausrüstung auch aufgestockt werden. Der Lawinenairbag erhöht im Ernstfall die Chance, nicht verschüttet zu werden. Der Lawinenball ist eher darauf ausgerichtet, dass man im Ernstfall schneller gefunden wird. Mit der Avalung ist es möglich unter dem Schnee zu atmen. Das Recco System dient ausschließlich der passiven Sicherheit. Wer was braucht ist schwer zu sagen, ihr entscheidet, was ihr noch zusätzlich für eure Sicherheit tun wollt.
Was ihr aber unbedingt mit aus dem Laden nehmen solltet, ist ein geschärftes Bewusstsein für alpine Gefahren. Das könnt ihr zum einen im Beratungsgespräch erreichen oder aber auch mit der einen oder anderen Literaturempfehlung.
Skifahren und Snowboarden im Frühling
Skifahren und Snowboarden im Frühling,das geht? Es wird wärmer in den Städten. Die Vögel kehren zurück und es bleibt länger hell. Es wird langsam aber sicher Frühling und die Wintersaison neigt sich dem ende.
Doch selbst im April kann man noch super Skifahren und Snowboarden. Klar, der Schnee ist nicht mehr so perfekt wie im Januar oder Februar, dafür hat man aber mit großer Wahrscheinlichkeit ein super Wetter und angenehme Temperaturen, wo man teilweise sogar im T- Shirt den Hang runterfahren kann.
Also nicht lang überlegen und in den Osterferien ins Skigebiet in der Schweiz, Österreich oder Frankreich fahren. Oft sind die Reisepreise nach den Osterferien auch extrem billig.
Also dann genießt die Sonne und den Schnee in den Bergen
Hinweise zum Helmkauf
Worauf ihr beim Helmkauf achten solltet: Nehmt unbedingt eure Skibrille mit in den Skiladen oder kauft direkt ein Helm und eine Brille zusammen. Denn Helm und Skibrille müssen zueinander passen, damit sie richtig sitzen. Achtet außerdem immer darauf, dass Brille richtig am Helm befestigt ist.
Prüft ob der Kinnriemen festsitzt. Das heißt, dass noch ein Finger unter das Kinn passen sollte. Außerdem sollte der Kinnriemen nicht drücken und zuverlässig einrasten.
Probiert ruhig ob ihr den Kinnriemen auch mit Handschuhen auf- und dann auch wieder zubekommt. Es gibt zum Einen das Rastschloss und zum Anderen das Schnappschloss. Beim Rastschloss könnt ihr den Kinnriemen bequem anpassen.
Reinigt euren Helm niemals mit Lösungsmittel wie Spiritus oder Benzin. Die Lösungsmittel können die Helmschale angreifen. Daher einfach ein feuchtes Tuch nehmen und den Helm damit abwischen.
Lasst euren Helm nicht in der prallen Sonne liegen. Erst recht nicht im Auto. Die UV- Strahlen schädigen den Helm und lassen ihn schneller ältern.
Ein Helm sollte alle 3 -5 Jahre gewechselt werden, da das Material mit der Zeit müde wird. Und alte Helme dämpfen nicht mehr richtig.
Wenn ihr doch mal richtig auf den Kopf geknallt seid, aber am Helm nichts seht, wechselt ihn bitte trotzdem aus, denn feine Haarrisse im Helmmaterial können die Dämpfung mindern.
Ich hoffe diese paar Tipps zum Helmkauf helfen euch ein bisschen weiter.
Helmboom in den letzten Monaten
Helmboom in den letzten Monaten: Seit Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) vor ca. zwei Monaten einen schweren Skiunfall mit einer Frau hatte, stieg der Helmumsatz der Skisportgeschäfte um fast 300 Prozent. Die Frau mit der er zusammenstieß, starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Althaus lag ein paar Tage im Koma und ist nun aber wieder bei Bewusstsein.
Seit diesem Crash ist ein regelrechter Helmboom bei allen Skifahrern und Snowboardern ausgebrochen, jeder will einen Helm haben.
Die Kaufhäuser sind so gut wie leer und haben keine Helme mehr. Es werden Helme gekauft auch wenn sie nicht passen, hauptsche sie haben einen. Großer Fehler: Richtige Beratung ist gerade beim Helmkauf sehr wichtig. Wenn ein Helm zu locker sitzt kann es passieren das er bei einem Sturz ins Genick fällt… den Rest könnt ihr euch ja denken.
Von daher lasst euch bitte richtig beraten. Und falls kein richtiger Helm dabei ist, leiht euch erstmal ein und wartet bis der richtige Helm da ist.
Als ich selber vor einer Woche nach einem Helm schauen war, viel ich fasst vom Hocker: Es war so gut wie nichts mehr zu finden (nur die xxs und xxl Helme). Dann machte ich mich im Internet kundig und Gott sei Dank. Es gibt noch einen Skiladen der wirklich große Auswahl an Helmen hat. Der Laden heißt Motion Wintersports und ist in Schöneberg in Berlin. Dieser Shop hat nicht nur eine große Auswahl an Helmen gehabt, sondern auch an Skischuhen, Jacken, Hosen, Ski und Snowboards. Ein echter Geheimtipp für Berlin. Wirklich nur zu empfehlen.
Ohne Verletzungen im Skiurlaub Spaß haben
Die richtige Vorbereitung für euren Skiurlaub: Nun ist es bald wieder soweit, der erste Schnee liegt in den Skigebieten und allen Ski- und Snowboardfans juckt es in den Beinen. Hier nun ein paar Tipps was ihr zur Vorbereitung beachten solltet und nicht vergessen solltet:
Untersucht eure Ski oder eure Snowboards bevor ihr in den Skiurlaub fahrt. Eventuell ist die Bindung defekt oder die Kante verrostet. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt lieber in einem Skishop nach und lasst euch beraten. Weil wenn ihr einmal oben auf dem Berg angekommen seid, wollt ihr denke ich mal den Berg runter fahren und nicht mit Brettern die auch rutschen.
Falls ihr euch einen neuen Skischuh zugelegt habt, muss dieser auch fachgerecht auf den Ski eingestellt werden. Das ist heutzutage nicht mehr teuer und dauert auch nicht lange. Ist aber gerade in Versicherungsfällen erforderlich (Einstellprotokoll) und trägt außerdem dazu bei, dass euer Ski bei einem Sturz im richtigen Moment auslöst.
Der Körper wird extrem gefordert in der einen Woche Winterurlaub. Um Muskelkater oder Verletzungen (Bänderüberdehnungen bis hin zu Bänderrissen) vorzubeugen sollte man mindestens 2 Wochen vor dem Skiurlaub damit anfangen seinen Körper zu dehnen und bestenfalls auch zu trainieren. Denn Muskeln schützten die Knochen und den Körper vor äußeren Einwirkungen. Tipps zu kleinen Übungen, die als Vorbereitung dienen um im Winterurlaub fit zu sein findet ihr hier.
Ganz wichtig für einen sicheren Skiurlaub sind ein Helm und Rückenprotector. Denn selbst wenn man vorsichtig genug fährt, gibt es immer Idioten die denken sie wären die Helden und fahren wie die Wildsäue, egal wie voll die Piste ist, den Berg runter.
Es gibt leider auch genug Winterurlauber die nachmittags auf der Hütte sitzen und ordentlich Alkohol trinken und dann denken sie könnten noch den Berg mit ihrem Ski oder ihrem Snowboard hinunter fahren. Es passiert oft genug, dass ein anderer Snowboarder oder Skifahrer ungebremst in einen reinfährt und man einen Ski oder Ähnliches an den Kopf geschossen bekommt. Ohne Helm oder Rückenprotector sieht es dann wirklich schlecht aus…
Für euch sollte außerdem klar sein: wenn ihr Apres-Ski macht, solltet ihr danach kein Ski oder Snowboard mehr fahren. Also dann auf eine Schneereiche Saison und alle viel Spaß in den Bergen…
Winterreise nach Chatel
Eine Winterreise nach Chatel ist wirklich lohnenswert: Châtel ist ein lebhafter Skiort, der den Charme eines typischen Savoyer Bergdorfes mit dem Komfort einer modernen französischen Skistation verbindet. So prägen fast ausschließlich traditionelle Holzschalets das Ortsbild. Für die Abwechslung nach dem Schneespaß laden viele Crèperien, zwei Diskotheken, Cafés, und vielem mehr ein.
Das Skigebiet
12 französische und Schweizer Orte haben sich zum größten internationalen Skigebiet zusammengeschlossen. 650 Pistenkilometer werden von über 200 Liften erschlossen und garantieren Skispaß mit nur einem einzigen Skipass.
Der direkte Anschluss geht nach Les Crosets und nach Avoriaz. Der Lift endet auf dem Gipfelgrat zwischen Frankreich und der Schweiz, darunter liegt die „Schweizer Wand“, die wahrscheinlich steilste Buckelpiste – selbst für Könner eine extreme Herausforderung. Die landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Abfahrten findet man im Teilgebiet Linga / Plaine Dranse.
Der tägliche Treffpunkt ist mitten im Skigebiet das „Chez Crépy“. Hier kann man gut essen und trifft häufig „Reisenbekannte“ vom gemeinsamen Skifahren.
Twin Tips auf dem Vormarsch
Die neuen Trend Ski “Twintips” auf dem Vormarsch: Man hört immer öfter den Begriff „Twintip“. Doch was sind Twin Tips eigentlich?
Twin Tips sind Ski die im Funpark oder im Tiefschnee verwendet werden. Der Vorteil bei diesen Skiern ist, dass sie vorne und hinten aufgebogen sind und somit ein rückwärts fahren und landen ermöglichen.
Hier nun noch einige weitere Besonderheiten der neuen „Inn“ – Ski:
- Ski ist auch hinten aufgebogen
- die Kanten der Ski sollten rund, anstatt scharf sein (denn mit scharfen Kanten werdet ihr häufig auf Rails oder Boxen hängenbleiben, was zumeist recht schmerzhaft endet)
- der Ski ist im Flex relativ weich
- die Bindung ist mittig montiert (somit habt ihr ein besseres Gleichgewicht, wenn ihr auf Rails oder Boxen slidet)
- oft sehen die Ski bunt aus und sind mit stylischen Grafiken versehen
Noch vor einigen Jahren waren diese Art von Ski extrem unbekannt. Nur die heimischen Szenen in den Skigebieten wussten damit was anzufangen und haben diesen Trendsport gut weiter kommuniziert, so gut, dass die Welle der Freeski Verrückten in fast alle Skigebiete vorgedrungen ist und man heutzutage kaum noch ein Anstehen am Lift erlebt, in dem es keinen Skifahrer gibt, der Ski hat, die vorne und hinten aufgebogen sind.
Angefangen hat alles vor rund 10 Jahren in America, wo die Freeski Pioniere ihre Ski erhitzten um dann das Ende des Skis aufzubiegen. Einige zeit später wurden die großen Firmen darauf aufmerksam und produzierten die ersten Twin Tips. Mit der Zeit schwappte dann die Welle der Twin Tips auch in Europas Skigebiete. In der heutigen Zeit stellen so gut wie alle Skifirmen auch Twintips her.
Zum Glück gehen die Skigebiete auch mit dem Trend und errichten immer bessere und größere Snowparks, in dem sich die Freeskier und Snowboarder austoben können. Das war vor ein paar Jahren leider nicht der Fall. Da wurde man schon komisch angeguckt wenn man mit einer Schippe einen großen Haufen Schnee zusammen schaufelte.
Selbst eingefleischte Snowboarder steigen auf die Twin Tipps um. Kein Wunder, denn man ist einfach schneller, flexibeler und es sieht meiner Meinung nach auch cooler aus (also ohne den Snowboardern unter euch jetzt auf den Schlips zu latschen, Snowboarden ist und bleibt sehr geil).
Was ihr beim Skikauf beachten solltet:
- für die ersten Versuche reicht locker ein Twin Tip aus der vorigen Saison (Vorteil: kostet einfach mal nur die Hälfte und hat meist das gleiche Innenleben wie die Neujahresmodelle)
- Länge des Ski: Anfangs rate ich eher einen kürzeren Ski zu nehmen, denn bei euren ersten Freeskiversuchen seid ihr mit kürzeren Ski einfach wendiger (also die Ski sollten am Anfang ca. bis zum Kinn gehen). Wenn ihr dann später über die richtig großen Kicker springt sind Ski zu empfehlen, die ca. so lang sind wie man selbst (mehr Laufruhe beim landen)
- Die Bindung lasst euch in die Mitte montieren, somit habt ihr mehr Gleichgewicht auf den Boxen und den Rails (fahrt sich halt auf der Piste etwas ungewohnt, aber nach der Zeit kein Problem mehr)
Wenn ihr schon einen Freestyle Ski kauft solltet ihr auch unbedingt einen Helm und einen Rückenprotektor kaufen. Glaubt mir, die Investition ist wirklich goldwert. Denn gerade am Anfang werdet ihr oft genug im Schnee landen.
Dann kann es ja eigentlich losgehen. Achso eins vielleicht noch vorweg: Freeskiing macht wirklich süchtig, gerade dann wenn ihr die ersten Tricks gelernt habt…..
Freeskiing und Snowboarding in Saalbach Hinterglemm Leogang
Freeskiing und Snowboarding in Saalbach Hinterglemm Leogang: Wer Sallbach Hinterglemm Leogang einen Besuch abstatten will braucht viel Kondition und Entscheidungsfreude. Die erste Wahl des Tages heißt: Freestyle oder Freeriden? Habt ihr euch dann für eins entschieden ist die Ausdauer eine zwingende Voraussetzung. Denn entweder ihr blast eure Oberschenkel mit unzähligen Freeridelines, die durch 55 Liftanlagen erreichen könnt, kräftig auf oder ihr shreddet so lange die Parks in Leogang und anschließend in Hinterglemm, bis ihr nicht mehr stehen könnt. Dann bleiben wirklich nur noch die Liegestühle zur Erholung ![]()
Trotz der nur bis 2.000 Meter reichenden Gipfel ist das Skigebiet eines der schneesichersten Skigebiete Europas. Daher ergeben sich auch auf beiden Seiten des Glemmtals unzählige Freeride-Varianten. Wer nicht auf lange Hikes steht, ist am Schattberg West und am Zwölferkogel genau richtig. Richtig anspruchsvolles Gelände findet ihr an den Nordflanken des Hohen Penhab. Selbst Tage nach dem letzten Schneefall werdet ihr noch unverspurte Lines ziehen können. Selbst in Ferienzeiten wirkt das Skigebiet nicht überlaufen, auch kein Wunder bei 200 Pistenkilometern.
Wer dann mal den Snowpark shredden will, findet direkt unter der 6er Sessel Asitzmuldenbahn in Leogang den Nitro Snowpark. Hier warten zwei Kicker Linesund drei Rail Lines auf euch. Mit insgesamt 26 Obstacles bietet der Nitro Snowpark genug Auswahl für jedes Level.
Brandneu ist der Learn to Ride Snowpark mit 20 Obstacles am Turmlift in Saalbach. Durch das Flutlicht könnt ihr theoretisch 13,5 Stunden üben und Spaß haben. Hier könnt ihr eure ersten Freestyle Schritte wagen und schnell darauf nicht mehr davon wegkommen.
In der Unterkunft zurück, werdet ihr bestimmt einfach nur noch ins Bett fallen und euch auf den nächsten Tag freuen.
Die Tiroler Zugspitz Arena
Die Tiroler Zugspitz Arena: Obwohl die Tiroler Zugspitz Arena nur einen Katzensprung von Garmisch entfernt ist, ist sie hierzulande nicht allzu bekannt. Trotzdem oder gerade deshalb herrscht in den kleinen Gebieten am südlichen Fuße der Zugspitze ein angenehmes Mikroklima, das sowohl die Bedürfnisse der Pisten-Jibber und Park-Shredder als auch die Freuden der Backcountry-Jünger befriedigt.
Durch die südliche Lage an den Hängen der Zugspitze sind die Sonnenanbeter hier genau richtig. Erst spät am Nachmittag zieht der Schatten auf. Am besten beginnt ihr euren Tag in Ehrwald, mit einer Fahrt auf den 1.925 Meter hohen Issentalkopf. Schon vom Sessellift aus könnt ihr eure Lines schon mal in Auge fassen. Wenn ihr dann einmal oben angekommen seid, findet ihr Tree- Runs für jeden Schwierigkeitsgrad.
Ist dann das Ehrwalder Backcountry einmal durchpflügt, kommt trotzdem keine Langeweile auf. Denn in wenigen Minuten erreicht ihr per Auto oder Skibus die Talstation des Grubigsteins in Lermoos. Vom Gipfel aus gibt es hier unzählige Möglichkeiten unpräpariertes Gelände zu finden. Besonders empfehlenswert ist die Skiroute zur Wolfratshauser Hütte.
Der Snowpark BetterPark liegt direkt am Klämmlich Schlepplift und hat zwei verschiedene Lines die Fahrer jedes Könnens mit passenden Obstacles zu schwitzen bringen. Die Easy-Medium Line führt durch eine Waldschneise und bietet drei Kicker mit Tables von 6 bis 10 Metern. Die zwei Kicker der Pro Line lassen eine gute Airtime zu. Kein vonder bei 15 Meter Tables. Wenn euch dann doch die Müdigkeit packt, könnt ihr die anderen Snowboarder und Freeskier aus der Chil Area beobachten.
Ein Geheimtipp für Powder- Junkies
Warth-Schröcken ist ein super Geheimtipp für alle Freerider: Das österreichische Bundesland Vorarlberg ist bekannt für seine Schneesicherheit. Gerade die sogenannte Nordwest- Staulage bringt der Region reichlich Niederschlag. Das ist natürlich für Powder Junkies im Winter Grund genug hier her zu kommen. Sie können dann inmitten des begünstigten Schneeloches zwischen Arlberg, Lechtal und Bregenzerwald, wo die Dörfer Schröcken und Warth liegen, ihren Powder Wahn freien Lauf lassen. Das Skigebiet Warth-Schröcken ist noch ein Geheimtipp.
Auf der Rückseite des Arlbergs liegt das größte Skigebiet des Bregenzerwaldes. Mit durchschnittlich 11 Metern Schneefall pro Jahr und vielen Nordhängen gilt die Region um Warth-Schröcken als Powder- Paradies. Für die Freerider eröffnet sich hier unzählige Möglichkeiten, denn nur wenige Areale des Gebiets sind gesperrt. Oft findet ihr schon direkt neben den planierten Pisten unverspurte Hänge. Ein super Tipp für einen gelungenen Powder- Tag ist der Einstieg zwischen Jägeralp- Express und Saloberjet. Hier haltet ihr euch einfach in Sachen Orientierung an die Schilder der Skiroute 6. selbst wenn es einige Tage nicht geschneit hat werdet ihr hier noch genug Powder finden.
Wenn es gerade frisch geschneit hat, solltet ihr unbedingt die Hänge direkt neben dem Steffisal- Express einen Besuch abstatten. Hier kommt ihr euch vor wie im tiefsten Canada mit der Ausnahme, dass ihr hier keine Helis und Snowcats braucht. Anstehen an den Liften ist hier ein Fremdwort. Somit habt ihr kaum die Zeit mal etwas zu verschnaufen bevor es dann wieder in den Powder geht.
In den 15.000 Quadratmeter großen Snowpark Salober könnt ihr dann eure Skills im Park bestens verbessern. Im Park gibt es eine Easy Line, wo es zwei Kicker mit Viermeter- bis Sechsmetertable und vier kleine Boxen gibt—das macht den Einstieg leicht. Die Fortgeschrittenen Freeskier und Snowboarder können sich auf der Medium Kickerline austoben.
Wer Apres- Ski- Partys sucht ist hier in Warth-Schröcken eher fehl am Platz. Hier wird die Gemütlichkeit groß geschrieben, denn wer hat schon Lust bei einem halben Meter Neuschnee verkatert im Bett zu liegen?