Archiv für die Kategorie „Skisport National“

Ski Weltcup Eröffnung in Sölden

Ski-Weltcup Eröffnung in Sölden: Am vergangenen Wochenende hat die Skisaison wieder begonnen. In Sölden auf dem Rettenbachgletscher fand das erste Weltcuprennen im Riesensalom statt. Es war für die Fahrer wie auch für die Zuschauer ein wunderschönes Wochenende.

An beiden Tagen gab es ab den frühen Morgenstunden Sonnenschein, der sich bis zum späten Nachmittag auch nicht vertreiben hat lassen.

Zu der tollen Stimmung bei den Gästen sorgten neben den spannenden Rennen auch noch eine große Bühne und zahlreiche Wurst -und Bierstände! Das erste Rennen fand an beiden Tagen um jeweils 09:00 Uhr statt, das war dann auch der Beginn der Feier, man feierte die Fahrer, sich selbst und das Wetter! Ein wirklich gelungener Saisonauftagt…. da freut man sich auf die vielen anderen Rennen!

Auch für alle, die selbst auf die Piste wollten, war es ein geiles Wochenende. Sehr gute Pistenverhältnisse, strahlender Sonnenschein und gute Partystimmung rundeten das Wochenende gelungen ab.

Sölden hat mal wieder gezeigt, warum die Eröffnung hier stattfindet. Ein ganz großes Wochenende für Fahrer und Gäste hier in Sölden am Rettenbachgletscher.

 

Skiurlaub bald nur noch über 1900m?

Skiurlaub bald nur noch über 1900m?: Das düstere Fazit der Technischen Universität sieht folgendermaßen aus: Wenn das Tempo der Temperatursteigungen wie in den letzten 10 Jahren weiter anhält, werden wohl alle Skibetriebe unter 1900m bankrott. Selbst für die höhergelegenen Wintersportregionen wird es dann finanziell sehr eng. Da es sich um einen extremen Aufwand handelt Kunstschneepisten zu erstellen, werden die Liftkartenpreise sehr viel teurer, die sich dann auch immer weniger Personen leisten können.

Das Ziel der grünen Wirtschaftssprecherin ist, die Tourismusförderung schnell an die Klima- Ausgleichsmaßnahmen zu koppeln, wie z.B. die Ökostrompflicht für die Lifte und Schneekanonen einzuführen.

Der Studienautor Meinhard Belling ist derselben Meinung, denn Tirol und Salzburg sind die Vorbilder der kompletten Wintersportszenerie in Europa und wenn hier eine CO2 Reduktion stattfinden würde, wäre das ein weltweites Signal um den Klimawandel zu bremsen.

In Salzburg ist wohl das Klima in den vergangenen 60 Jahren um 1,2 Grad gestiegen. 1995 war der extremste Wärmeanstieg. Für einen ordentlichen Skibetrieb, wären mindestens – 2 Grad und eine 30 cm hohe Schneedecke nötig. Doch dies wird es aber bei der derzeitigen Temperatursteigerung bald nur noch in Skibetrieben über 1900m ausreichend geben. Ausreichend heißt für Brelling an mindestens 80 bis 90 Wintertage.

Selbst die Seilbahnbranche weiß von der Bedrohung bescheid und sucht schon seit den 70 er Jahren nach Lösungen für Schneesicherheit. Denn immerhin verbrauchen die Schneekanonen nur noch ein Siebtel des Stroms von früher.

Also bleibt nur noch zu hoffen, dass eine baldige Lösung ansteht, denn sonst kann wirklich nur noch die Oberschicht sich das Skifahren in den Skigebieten leisten.

Winterurlaub in der Schweiz

Winterurlaub in der Schweiz: Die Schweiz ist eines der wirtschaftsstärksten Länder der Welt, grenzt am Norden in Deutschland und hat ein Fläche von 41.285 km².

Zu der Schweiz gehören 74 Berge, die über 4000m hoch sind. Dadurch erschließt sich eine Vielzahl von super Wintersportgebieten.
Die große Auswahl an topp Wintersportgebieten, macht die Schweiz gerade im Winter zu einem internationalen Anziehungspunkt für Schneebegeisterte Skifahrer und Snowboarder aus aller Welt.

Da die Schweizer sehr kleinlich und penibel sind, sind ihre Skigebiete auch immer topp gepflegt und präpariert. Also wer in der Schweiz seinen Winterurlaub verbringt, wird es auf jeden Fall nicht bereuen. Ob Partyorte mit jede Menger Apres- Ski und Diskotheken, oder Familienorte für die eher ruhige Woche Winterurlaub, jeder wird hier das Richtige für sich finden.

Auch im Freeski- und Snowboardbereich wird ständig aufgestockt. In Saas Fee gibt es zum Beispiel den Sommerpark, wo viele der weltbesten Freestyler ihren Winterurlaub nutzen um dort für die anstehenden Wettbewerbe zu trainieren.

Klar wer in der Schweiz seinen Winterurlaub verbringen will muss oft tief in die Tasche greifen. Doch wer sich richtig kundig macht kann auch schon für wenig Geld in ein Super- Skigebiet fahren. Durch die vielen Gletscher- Skigebiete ist hier auch im Sommer das Skifahren möglich. Wer hat denn nicht schon mal davon geträumt, im Sommer in den Winterurlaub zu fahren und nur mit einem T- Shirt bekleidet, die Pisten runter zu fahren.

Da ich sehr oft meinen Winterurlaub in der Schweiz verbringe, kann ich nur im positiven darüber reden. Gerade in den Wintersportorten lernt man viel Einheimische kennen und merkt schnell, dass es ein super nettes Völkchen ist.

Bei allen großen Wettbewerben, sei es die X- Games oder Olympischen Spiele im Winter, in den Wintersportdisziplinen sind die Schweizer immer an der Spitze mit dabei.

Die Ski-Karriere des Michael Möllinger

Die Ski-Karriere des Michael Möllinger: Der beliebte 27-Jährige schweizer Skispringer Michael Möllinger bangt um seine Karriere als Profi.

Aufgrund einer Bänderverletzung im letzten Jahr, musste er diese pausieren. Der Unfall ereignete sich im Dezember letzten Jahres, wobei sich Möllinger während des Krafttrainings das Seitenband im rechten Knie riss, weswegen er sich im Januar eine umfangreiche Knieoperation unterziehen musste.

Leider ist der Heilungsprozess noch nicht in dem Maße fortgeschritten wie man es sich eigentlich erhofft hatte. Der aktuelle Gesundheitsstand lässt einen Wiedereinstieg in den Wintersport erst in frühestens 6 Monaten wieder zu, was zugleich auch sein Karriereende bedeuten würde, da er die komplette Vorbereitung für das kommende Jahr verpassen würde.

Michael Möllinger

Doch Michael Möllinger gibt nicht auf. Da zurzeit das Schweizer Nationalteam nicht gerade das stärkste im Felde ist, hofft Möllinger, dass er, gerade im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2010, in Vancouver teilnehmen kann. Auf Zuspruch von Seiten des Schweizer Verbandes ist er jetzt schon getroffen, welcher bekannt gab, dass Möllinger jederzeit aufrutschen kann.

Wir drücken Michael Möllinger ganz fest die Daumen!!!

Biathlon in der Schweiz: Dübendorf am 5 Juli 2008

Biathlon in der Schweiz, die besten Weltathleten treffen in Dübendorf aufeinander: Am 5.Juli ist es soweit. Viele Weltklasse-Biathleten ringen beim 1. Großen Preis von Dübendorf im Sommerbiathlon um den Sieg. Der Supersprint , welcher auch mit einem Prolog ausgetragen wird, ist eine sehr kurvig gehaltene und noch dazu anspruchsvolle 1,5 km langen Strecke. Zum Glück des Zuschauers, da die Möglichkeiten hier gegeben sind, weite Teile der Strecke einzusehen und das spannende Duell zwischen den besten Athleten des Biathlons zu verfolgen.

In den letzten Wochen wurde das Starterfeld komplettiert, sodass 12 Weltmeister, fünf Olympiasieger und fünf Weltcupsieger an diesem spektakulären Rennen teilnehmen werden.

Für das deutsche Nationalteam werden Kati Wilhelm, Andrea Henkel, Martina Glagow, Sabrina Buchholz, Simone Denkinger-Hauswald und Kathrin Hitzer antreten. Leider wird Magdalenna Neuner aufgrund ihrer Vorbereitungen für die kommende Saison nicht erscheinen. Die Norweger Damenkonkurrenz wird mit Solveig Rogstat, Anne Instadbjoerg und Jori Moerkve und die Schweizer mit Selina Gasparin antreten
Hinzu kommen die starke Schwedin Helena Jonsson, sowie die Französinnen Sandrine Bailly, Sylvie Becaert und Marie Laure Brunet hinzu.

Das Herrenstarterfeld wird von deutscher Seite von Michael Greis, Michael Rösch, Andi Birnbacher und Alexander Wolf angeführt. Die schweizer Gastgeber werden mit ihren drei besten Biathleten Matthias Simmen, Thomas Frei sowie Simon Hallenbarter ins Rennen gehen.

Die Sportler Lombarde Christian de Lorenzi wird Italien vertreten und der Österreichische Skiverband wird Daniel Mesotitsch und Christoph Suman schicken. Desweiteren aufgestellt werden die Norweger Lars Berger und Stian Eckhoff , die Franzosen Vincent Defrasne und Smon Fourcade, sowie Schwedens zur Zeit aktivsten Björn Ferry. Unglücklicherweise wird Russland nicht vertreten sein.

Snowpark Jam Session in Saas Fee

Skiparty in der Schweiz - Snowpark Jam Session in Saas Fee: Österreicher, Deutsche und Schweizer trafen sich Ende März 2008 zum Finale der Snowparktour 20707/2008 in Saas Fee in der Schweiz.

Die Wettkampfserie ist ein absolutes Highlight für die deutschsprachige Spitze und Nachwuchsfahrern aus ganz Europa. Dieses Jahr wurde erstmals das Finale in der Schweiz durchgeführt. Austragungsort war Saas Fee, das verschlafene Alpendorf im Saas Tal im Wallis. Wie schon in den Jahren zuvor, wurde die Qualifikation als zweistündige Jam Session durchgeführt. In der Zeit mussten die Jurymitglieder durch Tricks an den Obsticals überzeugt werden.

Skiurlaub in der Schweiz

Am Überzeugendsten war der Österreicher Christoph Walchhofer, nicht zu verwechseln mit dem Alpinspezilisten Michael Walchhofer aus Zauchensee/Salzburger Land. Seine Underflips in der Halfpipe und der souverän gelandete 900er am Kicker brachte ihm die Eintrittskarte für die European Freestyle Tour.

Bester Teilnehmer aus dem Gastgeberland war der 18 jährige Joel Bächthold auf dem dritten Platz. Beim Entspannungbier in einer Kellerbar in Saas Grund lobte der junge Schweizer rückblickend die Organisation von Mellow Construction, die in Saas Fee in Höhe von 2.800 Höhenmeter top geshapeten Kickerline hinbauten. Beim Warm-up konnten alle Fahrer sich perfekt an der Quaterpipe und den Obsticals einspringen. Die Variation zwischen der Sprunglinie und Slide-boxen ließ nie Langeweile aufkommen.

Der gesamte Ablauf der Veranstaltung stand unter dem guten Stern des Wetters und der weitgehend verletzungsfreie Durchführung. Der perfekt Vorbereitete Park und die gute Stimmung lassen alle Teilnehmer und Zuschauer auf die siebte Auflage der Snowparktour in Vorfreude warten. Bis zum nächsten Winter in Saas Fee…

Das deutsch-österreichische Double Duell

Am 17. Juni ist es wieder soweit: Deutschland wird bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Österreich in Innsbruck antreten. Doch nicht genug, ab 19.00 Uhr des selben Tages treten die besten Skispringer der beiden Nationalmannschaften in einem Ländervergleichskampf gegeneinander an. Es kommt sozusagen zu einem Double-Duell an diesem Tag, bei dem auf der deutschen Seite z.B. Martin Schmidt und auf österreichischen Seite Gregor Schlierenzauer aufeinander treffen können…

Der Turnierverlauf ist genau so aufgebaut wie bei der Vierchancentournee. Die Athleten treffen im direkten Zweikampf paarweise gegeneinander an. Die insgesamt fünf Paarungen werden im Vorfeld durch Losentscheid bestimmt, worauf dann in zwei Durchgängen gesprungen wird. Nach den zwei Sprüngen werden die Weitenmeter miteinander addiert. Der Sieger mit der größten Weite siegt und beschert seiner Nationalmannschaft einen Punkt. Welches Team zum Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt das Duell.

Werner Schuster, DSV-Bundestrainer: “…eine tolle Idee und eine hervorragende Gelegenheit, sich mit der besten Skisprungnation der vergangenen Jahre messen zu können. Der Ländervergleichskampf ist zudem eine spannende Abwechslung im Rahmen unseres Sprunglehrganges. Die Athleten werden den vielen tausend Zuschauern in der Public Viewing Arena im Stadion großartigen Sport bieten…“

Alexander Pointner, ÖSV-Cheftrainer: “…ich sehe diesem tollen Event am Bergisel als großen Abschluss einer erfolgreichen Kooperation zwischen ÖSV-Springerteam und Euro08. Die deutschen und die österreichischen Skisprungstars werden dem Publikum am Bergisel mit Sicherheit eine tolle Show bieten. Ich sehe das als perfekte Einstimmung auf das aus österreichischer Sicht emotionalste Fußballspiel der Euro08…”

Gesprungen soll in der Zeit von 19.00 Uhr bis 19.45 Uhr werden, sodass man den Fußballanpfiff zwischen den beiden Teams um 20.45 Uhr nicht verpassen kann.

Für alle die sich das Skiduell vor Ort angucken möchten, können dies im Bergisel-Skistadion, Fan Zone Bergisel in Innsbruck tun. Ihr seid herzlich eingeladen!!!

Ski Alpin: Begriffserklärung Ski-Alpin

Ski Alpin, eine Begriffserklärung: Ski Alpin steht für folgende fünf Einzeldisziplinen:

  • Abfahrt
  • Super-G
  • Riesenslalom
  • Slalom 
  • Alpine Kombination

Bei jeder dieser aufgezählten Disziplinen handelt es sich um eine Skiabfahrt, bei der die Teilnehmer eine abgesteckte, makierte Strecke herunterfahren müssen. Dabei haben die Athleten Tore , meist in den Farben rot oder Blau, im Wechsel um bzw. durchzufahren.

Jeder dieser Disziplinen unterscheidet sich von der Anzahl der Tore, als auch vom Tempo und der Länge der Strecke. Der Slalom , auch Technik Bewerbe genannt , zum Beispiel eher eine mehr technisch bedingte Disziplin ist , bei der viele Tore eng beieinander stehen und der Athlet diese quasi streifen muss um eine Topzeit zu erreichen.

Die Wettbewerbe Abfahrt und Super-G mit hoher Fahrgeschwindigkeit werden als Speed-Bewerbe (engl. speed = Geschwindigkeit) bezeichnet, bei dem Kraft, Ausdauer und Mut gefragt sind. Sowohl beim Slalom, als auch beim Speed – Bewerbe treten die Sportler zu zwei Durchgängen (Läufen) an, deren Fahrzeiten addiert werden. Im zweiten Lauf, bei dem meist nur die 30 schnellsten Fahrer des ersten Laufs zugelassen sind, starten die Sportler in umgekehrter Reihenfolge der Zeit des ersten Laufs. Der schnellste Fahrer des ersten Laufs startet im zweiten Lauf somit als Letzter. In den Speed-Wettbewerben gibt es dagegen nur einen Durchgang. Der Sportler mit der kürzesten Gesamtfahrzeit gewinnt ein Rennen.

Um diesen Leistungsstarken Ansprüchen gerecht zu werden, müssen die Fahrer vor jeder Abfahrt alleine oder mit ihrem Trainer die Strecke genauestens analysieren um sich ein Bild davon machen, wie sie die ein oder andere Kurve im Wettkampf später nehmen werden.

In der Wikipedia ist zum Begriff Ski Alpin Folgendes zu finden:
“…beim Wettkampfsport Ski Alpin fahren die Sportler auf Skiern eine Skipiste hinab und folgen dabei einer durch Tore markierten Wettkampfstrecke. Es gibt bei den aktuellen Wettkämpfen insgesamt fünf verschiedene Disziplinen, die sich nach der Torsetzung und der daraus resultierenden gefahrenen Geschwindigkeit unterscheiden. Eine Ski-alpin-Rennstrecke ist eine speziell präparierte Skipiste. Entlang einer Rennstrecke werden Fangnetze aufgestellt, Polsterungen angebracht und spezielle Sturzzonen eingerichtet, damit bei Stürzen allfällige Verletzungen möglichst gering ausfallen. Die Stangen der Tore sind zudem biegsam, damit sie bei Berührung möglichst wenig Widerstand bieten. Je nach Wettbewerb tragen die Rennläufer spezielle Schutzausrüstung (Schienbeinschoner, Handschoner, Helme und Gesichtsschutz)…”
(Quelle und Originaltext: Wikipedia)