Archiv für die Kategorie „Ski News“

Die schönsten Skigebiete der Alpen

Geschichten und Bilder über die Skigebiete der ganzen Welt im ADAC Reisemagazin: In dem neuen ADAC Reisemagazin Ski 2009 werden die Top- Skigebiete der Alpen gezeigt und die Neuheiten bei den Wintersportgeräten wie Helme und Funktionsbekleidung getestet. Auf den über 162 Seiten wird zum Beispiel über die Aufbruchstimmung in Garmisch- Partenkirchen gesprochen und darüber dass das Ötztal mit Sölden zu den besten Skigebieten der Alpen zählt. Mit den atemberaubenden Bildern werden die Geschichten bestens unterstützt.

Auf pressrelations.de steht dazu noch:
…„Aus mehr als 700 Skigebieten im ADAC SkiGuide hat die Jury - bestehend aus 15 Ski-Journalisten, Topsportler sowie Touristikexperten - 55 Wintersport-Reviere ausgewählt. Die Besten der Besten wurden jetzt prämiert und werden im Magazin vorgestellt. In neun Kategorien wurden jeweils drei Sieger ermittelt. Der Großteil der Gewinner kommt diesmal aus Österreich, aber auch Skiregionen aus Frankreich, Italien und der Schweiz konnten sich ganz oben platzieren…“
(Quelle: pressrelations.de)

In dem ADAC Reisemagazin finden die Wintersportfans auch viele spannende Reportagen über etliche interessante Ski- und Langlaufregionen. Von Helsinki in Canada bis Winterurlaub auf dem Bauernhof, hier werdet ihr zu fast jedem Wintersportziel fündig.

Auf pressrelations.de steht dazu außerdem:
…„für den großen Skitest des ADAC und des DSV haben zwölf Profitester sowie 65 Leser und Händler die neuesten Modelle unter die Lupe genommen. Für jeden Fahrertyp lässt sich so leicht der richtige Ski finden. Damit das Wintervergnügen sicher und warm wird, werden auch Helme und die Neuheiten bei funktioneller Kleidung vorgestellt…“
(Quelle: pressrelations.de)

Wer sich also für Wintersport interessiert dem sei diese Reisemagazin wirklich angeraten. Und für 4,80€ könnt ihr wirklich nicht viel falsch machen…

Pistenhammer der Apres-Ski Song zum kostenlosen Download

Pistenhammer MP3 gratis Download: Der ultimative „Aprés Ski“-Song für die kommende Wintersaison. Auch in den DJ-Charts war der Song bereits sehr erfolgreich.

Pistenhammer MP3 DownloadObwohl der „Stürzelberger“ nach wie vor nach einem Label für den Hammer aller Schnee-Partysongs sucht, haben bereits viele Fans den Song runtergeladen.

Jetzt gibt´s den Song Pistenhammer auch auf schnee24.de kostenlos zum Download!

Produziert wurde der Song Pistenhammer vom „Stürzelberger“ alias Matthias Kreidler (Roetgen) und dem bekannten Musikproduzenten Gerald Meyer (Düsseldorf), der u.a. für erfolgreiche Projekte wie die „Abstürzenden Brieftauben“ und „United Music Nation“ verantwortlich zeichnet.

Pistenhammer MP3 Download

Wer den Song Pistenhammer vom Stürzelberger kostenlos downloaden möchte, muss einfach mit der rechten Maustaste auf den oben stehenden Link “Pistenhammer MP3 Download” klicken und dann nur noch das Ziel für die Speicherung auswählen.

Also viel Spaß beim Downloaden und abfeiern!!!

Kjus Skiwear immer beliebter, die Firma Kjus legt zu

Nobelmarke Kjus immer beliebter: Die aktuelle Topmarke Kjus Skiwear wird auf den Pisten der Welt immer beliebter und das Unternehmen teilte mit, dass die Auftragslage der Winterkollektion von Kjus weltweit um 40% gesteigert werden konnte.

Nach Angaben des Unternehmens ist Kjus jetzt der Marktführer im Bereich der hochwertigen und technisch orientierten Skibekleidung.

Austrian Open 2008

Die Austrian Open 2008: Seit sechs Jahren findet die österreichische Meisterschaft der Freestyler auf Ski und Snowboard statt. Neben den X-Games sind die Austrian Open das Event auf das keiner der Klassefahrer verzichten möchte. Über den Zeitraum haben sich die Tricks enorm weiterentwickelt, wobei sie noch ähnlich klingen.

Der Sieger 2002 gewann mit einem Cork 7, 6 Jahre später war es unter Anderem ein perfekter Cork 9, der im Bereich Orientierung und Höhe deutlich schwieriger ist als sein kleiner Bruder. Die Veranstaltung war so terminiert, dass die Fahrer direkt von den US Open und den europäischen Events aus Nauders und Schröcken zusammen kommen konnten. Der Vans Penken Park war ein Treffpunkt von Pros und Fans, ein Fest für alle die dem Slopestyle angetan sind.

Austrian Open 2008

Die Line bestand aus drei Teilabschnitten, beginnend mit der Variation aus Curved Box, Up-Box und Butter-Box Kicker. Dann folgte ein 20m Kicker mit einem 18m Roller. Der Abschluss wurde von der Mayrhofen-Corner gebildet. Nach dem ersten Try-out und dem Halbfinale kristalliesierten sich schon die Favoriten heraus. Unter Ihnen erfreulich viele deutsche Fahrer.

In die Endrunde der letzten vier schafft es mit Roy Rittler noch ein deutscher Teilnehmer der sich gegen die Tricks von dem Österreicher Henshaw und den beiden Finnen Hyysalo und Leinonen versuchte durchzusetzen. Sein Run war sehr sauber, konnte sich aber in Bezug auf Schwierigkeit und Style, leider nicht gegen den Rightside 9 Japan, dem Switch Double Cork 1080° und den schon angesprochenen Cork 9 seiner Konkurenten durchsetzten.

Bei den Damen überzeugten die Fahrerinnen des deutschsprachigen Raumes. Mit sauberen 3ern und 5ern mit ansprechender Höhe nähern sie sich im Style langsam der Herrenkonkurrenz an. Bei Feiern auf der großen Abschlussparty der Freeskier an der Schirmbar standen die Damen Ihren männlichen Kollegen dann in nichts mehr nach und feierten bis in die Morgenstunden.

Die deutsche Freeski-Scene sollte sich die folgenden Namen schon jetzt merken: Sebastian Geiger, Kilian Pach und Fabian Papetti. Die drei Nachwuchsfahrer belegten in der Rookie-Wertung die vorderen Plätze. Ein dreifacher Erfolg wurde nur durch Andi Bacher aus Tirol gestört, der sich auf den zweiten Platz zwischen den Deutschen fahren konnte.

Weiterhin viel Erfolg und verletzungsfreie Runs und bis zum nächsten Mal.
Servus, Eure Claudia

Die Ski-Karriere des Michael Möllinger

Die Ski-Karriere des Michael Möllinger: Der beliebte 27-Jährige schweizer Skispringer Michael Möllinger bangt um seine Karriere als Profi.

Aufgrund einer Bänderverletzung im letzten Jahr, musste er diese pausieren. Der Unfall ereignete sich im Dezember letzten Jahres, wobei sich Möllinger während des Krafttrainings das Seitenband im rechten Knie riss, weswegen er sich im Januar eine umfangreiche Knieoperation unterziehen musste.

Leider ist der Heilungsprozess noch nicht in dem Maße fortgeschritten wie man es sich eigentlich erhofft hatte. Der aktuelle Gesundheitsstand lässt einen Wiedereinstieg in den Wintersport erst in frühestens 6 Monaten wieder zu, was zugleich auch sein Karriereende bedeuten würde, da er die komplette Vorbereitung für das kommende Jahr verpassen würde.

Michael Möllinger

Doch Michael Möllinger gibt nicht auf. Da zurzeit das Schweizer Nationalteam nicht gerade das stärkste im Felde ist, hofft Möllinger, dass er, gerade im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2010, in Vancouver teilnehmen kann. Auf Zuspruch von Seiten des Schweizer Verbandes ist er jetzt schon getroffen, welcher bekannt gab, dass Möllinger jederzeit aufrutschen kann.

Wir drücken Michael Möllinger ganz fest die Daumen!!!

Biathlon in der Schweiz: Dübendorf am 5 Juli 2008

Biathlon in der Schweiz, die besten Weltathleten treffen in Dübendorf aufeinander: Am 5.Juli ist es soweit. Viele Weltklasse-Biathleten ringen beim 1. Großen Preis von Dübendorf im Sommerbiathlon um den Sieg. Der Supersprint , welcher auch mit einem Prolog ausgetragen wird, ist eine sehr kurvig gehaltene und noch dazu anspruchsvolle 1,5 km langen Strecke. Zum Glück des Zuschauers, da die Möglichkeiten hier gegeben sind, weite Teile der Strecke einzusehen und das spannende Duell zwischen den besten Athleten des Biathlons zu verfolgen.

In den letzten Wochen wurde das Starterfeld komplettiert, sodass 12 Weltmeister, fünf Olympiasieger und fünf Weltcupsieger an diesem spektakulären Rennen teilnehmen werden.

Für das deutsche Nationalteam werden Kati Wilhelm, Andrea Henkel, Martina Glagow, Sabrina Buchholz, Simone Denkinger-Hauswald und Kathrin Hitzer antreten. Leider wird Magdalenna Neuner aufgrund ihrer Vorbereitungen für die kommende Saison nicht erscheinen. Die Norweger Damenkonkurrenz wird mit Solveig Rogstat, Anne Instadbjoerg und Jori Moerkve und die Schweizer mit Selina Gasparin antreten
Hinzu kommen die starke Schwedin Helena Jonsson, sowie die Französinnen Sandrine Bailly, Sylvie Becaert und Marie Laure Brunet hinzu.

Das Herrenstarterfeld wird von deutscher Seite von Michael Greis, Michael Rösch, Andi Birnbacher und Alexander Wolf angeführt. Die schweizer Gastgeber werden mit ihren drei besten Biathleten Matthias Simmen, Thomas Frei sowie Simon Hallenbarter ins Rennen gehen.

Die Sportler Lombarde Christian de Lorenzi wird Italien vertreten und der Österreichische Skiverband wird Daniel Mesotitsch und Christoph Suman schicken. Desweiteren aufgestellt werden die Norweger Lars Berger und Stian Eckhoff , die Franzosen Vincent Defrasne und Smon Fourcade, sowie Schwedens zur Zeit aktivsten Björn Ferry. Unglücklicherweise wird Russland nicht vertreten sein.

Tourismus in Sölden

Tourismus in der Region Sölden:  Mit über 2 Millionen Übernachtungen pro Jahr und 15.000 Gästebetten ist Sölden nach Wien und Salzburg die drittstärkste Tourismusgemeinde Österreichs und ein wichtiges Tourismusgebiet, hauptsächlich für den Wintersport. Der frühere Charakter eines Bergbauerndorfes, ging verloren und wurde durch einen neumodischen alpinen Baustil verdrängt.

Die touristische Infrastruktur in Sölden ist sehr gut ausgebaut. Es gibt 39 Seilbahnen, 146 km Piste, 3 Langlaufloipen, eine Rodelbahn und viele andere Freizeitmöglichkeiten. Das heißt es ist für jeden etwas Passendes dabei.

Ein beliebter Anlaufpunkt ist die Freizeit Arena, hier gibt es eine Kegelbahn, ein Erlebnisbad mit Saunalandschaft, eine Tennishalle und ein Fitnesscenter. Im Dezember 2008 eröffnet in Sölden eine neue Kunsteislaufbahn, wo so manche kleine Eisprinzessin ihr Können zeigen wird. Rund um Sölden gibt es viele schöne Ausflugsziele. Zum Beispiel die Fahrt über das 2.509 m hohe Timmelsjoch durch die Ötztaler Gletscherwelt in die Südtiroler Weinberge des Passeiertales nach Meran und weiter in den Süden. Die “heimliche Lücke” in den Alpen oder der direkte Weg in den Süden erschließt dem Auto-Touristen die schönsten Gebiete Nord- und Südtirols. Unterwegs gibt es zahlreiche Halte- und Aussichtspunkte.

Ein weiteres Ausflugsziel ist die Gaislachkoglbahn, die größte und modernste Doppelseilumlaufbahn der Welt. In 2 Sektionen von 1.377 m auf 3.041 m. Herrliches Panorama-Restaurant und Sonnenterrasse auf der Bergstation. (3.041 m) mit atemberaubender Rundsicht auf die Berg- und Gletscherwelt der Ötztaler und Stubaier Alpen bis in die Südtiroler Dolomiten und Ortlergebiet.

Ein weiteres Highlight ist die Ötztaler Gletscherstraße ist eine der höchsten Straßen der Ostalpen und führt mit einer Länge von 15 km vom Ort Sölden (1.377 m) zu den Gletscherskigebieten Rettenbach- und Tiefenbachgletscher auf über 2.800 m. Mit jeder Kehre eröffnen sich neue, atemberaubende Ausblicke. Der Gletschertunnel - höchster Straßentunnel der Alpen - verbindet die beiden Skigebiete auf einer Seehöhe von 2.800 Metern und einer Länge von 1,7 km.

Straße und Tunnel sind durchgehend zweispurig ausgebaut, die durchschnittliche Steigung beträgt 11 %, daher für alle Fahrzeuge sowie Autobusse problemlos befahrbar. Die Mitnahme von Schneeketten in den Herbstmonaten ist empfehlenswert, da es in dieser hochalpinen Lage auch mal überraschend schneien kann. Alle Skifahrer mit gültigem Skipass können die Mautstraße kostenlos benützen!

Head PRO Model: Der etwas andere Damenski

Damenski Head Pro: Der neue Ski von Jon Olssons, das PRO Model, wird neue Maßstäbe setzen. Der Schwede, der mittlerweile in Monaco lebt, gewann in den letzten Jahren die X-Games in Aspen, Red Bull Big Air in Are und die US Free skiing Open in Vail.

Mittlerweile kreiert Olsson für Head eine Freestyle Ski Serie. Das letzt jährige Model wird nun durch den PRO Model ersetz. Technik und die obligatorischen optischen Veränderungen geben dem Nachfolger für die Skisaison 2008/2009 auf den Weg. Auf der einen Seite ist durch die Aircoat Technologie der Ski noch leichter agiler und besser geworden als der MOJO Spawn.

Das verspricht noch bessere Rotationsmöglichkeiten neben der Fähigkeit leichte Fehler, vor allem bei Switch- Landungen zu verzeihen. Die Leichtigkeit des MOJOs hat sowieso schon bei den diversen Hikes in den Powder überzeugt.

Zum Anderen kommt jetzt auch noch die absolut konträre Optik dazu. Glänzte der MOJO noch durch die reine Schönheit der Röntgenaufnahmen von Fuß und Unterschenkel, so liebäugelt eine sexy Frau in Schwarz-Weiß-Look vom Ski hoch. Mit der Knochenoptik war man sowieso schon Mittelpunkt der Blocke bei jeder Gondel und Kabinenbahn, nun werden sicherlich einige Ski- und Snowboardfahrer beim schauen das Anstehen ganz vergessen.

Head Pro Damenski

Zugegeben: man wird sich wohl in Zukunft konzentrieren müssen, beim Fahren nicht nur auf die Ski zu schauen, sondern sich auf den nächsten Sprung vorzubereiten. Wer möchte es da noch lange abwarten, sich beim 360° er im Base-Funpark in Sölden oder im Pitztal von dem etwas anderen „Damenski“ tragen zu lassen.

Bei den Head Testtagen in Obergurgl und Hochgurgl konnte man schon mal einen direkten Vergleich der beiden Twin-Tip Ski zumindest visuell genießen. Vom Schnitt nehmen sich das Vorgängermodel und der Pro Model nichts. Längen sind weiterhin bei 160 / 169 und 178 cm geblieben und der Radius bei ca 20 Metern bei der längsten Version. Die starke Taillierung des Pro Model war wohl auch aus den Federn diverser Männerträume entwichen: der Sidecut mit 113/ 77 / 102 bietet genüg Kanten für ein Griffiges Fahrvergnügen.

Für alle Genießer des Skisports und Anfänger wird es ein Genuß werden, eine Runde auf dem PRO Model rutschen zu dürfen… zumindest bergab!

Das deutsch-österreichische Double Duell

Am 17. Juni ist es wieder soweit: Deutschland wird bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Österreich in Innsbruck antreten. Doch nicht genug, ab 19.00 Uhr des selben Tages treten die besten Skispringer der beiden Nationalmannschaften in einem Ländervergleichskampf gegeneinander an. Es kommt sozusagen zu einem Double-Duell an diesem Tag, bei dem auf der deutschen Seite z.B. Martin Schmidt und auf österreichischen Seite Gregor Schlierenzauer aufeinander treffen können…

Der Turnierverlauf ist genau so aufgebaut wie bei der Vierchancentournee. Die Athleten treffen im direkten Zweikampf paarweise gegeneinander an. Die insgesamt fünf Paarungen werden im Vorfeld durch Losentscheid bestimmt, worauf dann in zwei Durchgängen gesprungen wird. Nach den zwei Sprüngen werden die Weitenmeter miteinander addiert. Der Sieger mit der größten Weite siegt und beschert seiner Nationalmannschaft einen Punkt. Welches Team zum Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt das Duell.

Werner Schuster, DSV-Bundestrainer: “…eine tolle Idee und eine hervorragende Gelegenheit, sich mit der besten Skisprungnation der vergangenen Jahre messen zu können. Der Ländervergleichskampf ist zudem eine spannende Abwechslung im Rahmen unseres Sprunglehrganges. Die Athleten werden den vielen tausend Zuschauern in der Public Viewing Arena im Stadion großartigen Sport bieten…“

Alexander Pointner, ÖSV-Cheftrainer: “…ich sehe diesem tollen Event am Bergisel als großen Abschluss einer erfolgreichen Kooperation zwischen ÖSV-Springerteam und Euro08. Die deutschen und die österreichischen Skisprungstars werden dem Publikum am Bergisel mit Sicherheit eine tolle Show bieten. Ich sehe das als perfekte Einstimmung auf das aus österreichischer Sicht emotionalste Fußballspiel der Euro08…”

Gesprungen soll in der Zeit von 19.00 Uhr bis 19.45 Uhr werden, sodass man den Fußballanpfiff zwischen den beiden Teams um 20.45 Uhr nicht verpassen kann.

Für alle die sich das Skiduell vor Ort angucken möchten, können dies im Bergisel-Skistadion, Fan Zone Bergisel in Innsbruck tun. Ihr seid herzlich eingeladen!!!

Ski-Alpin: Der tragische Fall Matthias Lanzinger

Matthias LanzingerSki Alpin - Der Fall Lanzinger: Und wieder gab es einen tragischen Unfall im allseits beliebten Ski- Alpin. Ein dramatischer Unfall des Ski-Asses Matthias Lanzinger hat sein Leben für immer verändert und brachte erneute Diskussionen im Österreichischen Ski- Verband (ÖSV) auf .

Wie den Pressemeldungen der letzten Tage zu entnehmen war, war der Ausgang des Unfalls doch weit tragischer, als vergleichsweise die anderen dreißig Unfälle in dieser Saison.

Matthias Lanzinger musste ein Bein amputiert werden, was damit leider auch sein Aus im Skisport zur Folge hat…

Die FIS wurde deshalb immer wieder während der letzten Tage unter Beschuss genommen, da es wohl zu Fehlern beim Abtransport des Verunglückten gekommen sein soll. Auch sollen die Sicherheitsvorkehrungen entlang der Piste nicht ausreichend gewesen sein.

FIS-Präsident Gian-Franco Kasper bezeichnet die Vorwürfe des ÖSV als Hetzkampagne und nicht gerechtfertigt. Es liege nicht der Verantwortung des FIS , wie ein verunglückter Sportler abtransportiert werden soll, sondern allein dem des behandelnden Unfallarztes.

Die Mängel an der Streckenabsicherung durch Fangnetze, werden damit begründet, dass nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und das, laut Herrn Gian-Franco Kasper “…einige Athleten überehrgeizig sind und den Fahrstil ihrem Können nicht anpassen…”

Abgesehen von den vielen Vorwürfen gegenüber dem Ski Weltverband FIS gehen diese auch in eine andere Richtung. Man stellt sich die Fragen, ob eventuell auch die Ausrüstung der Athleten mangelhaft sei. Der Vertreter des Ausrüsters Atomic, Rupert Huber, wehrt diesen Vorwurf entschieden zurück. Die Ausrüstung werde jedes Jahr überarbeitet, aber die Entscheidung, welche Ausrüstung zum Einsatz käme, wird in einem Gremium, gemeinsam mit der FIS und den Rennfahren gefällt.

Viele Rennfahrer sind sich dieser Aussage allerdings nicht allzu sicher, wie Hermann Maier, der letztes Jahr von Atomic zu Head gewechselt hat. Vielleicht liegt die Ursache aber auch an den hohen Mediendruck, durch den Sportler noch mehr unter Druck stehen und durch den die Fahrer viel riskantere Rennen unter viel zu schlechten Bedingungen zu absolvieren haben.

Die Fragen sind groß, die Antworten knapp. Wie die Zukunft aussieht wird sich zeigen…

(Bildquelle: Wikipedia)