Archiv für die Kategorie „Freestyle“

Hochalpine Aktion am Matterhorn in Zermatt

Hochalpine Aktion am Matterhorn in Zermatt erleben: Die idyllisch gelegene Region besteht nicht nur aus unzähligen Souvenirshops. Zermatt ist im Sommer wie im Winter ein Skigebiet der Superlative und ist immer eine Reise wert. Zermatt ist mit seinem Matterhorn der bekannteste Berg der Schweizer Alpenrepublik.

Allein schon die Gondelfahrt auf das kleine Matterhorn mit 3.880m ist schon eine Reise wert. Oben angekommen muss jeder selbst herausfinden, ob es eher der geringe Sauerstoffmangel in dieser Höhe ist oder doch eher die sagenumwobene Aussicht, die einem die Luft wegbleiben lässt. Wenn man einen 360 Grad Blick schweifen lässt, raubt einen das faszinierende und unglaubliche Bergpanorama im wahrsten Sinne des Wortes den Atem. Wenn die anfängliche Überwältigung hinter euch liegt und ihr auch alle Sinne wieder geordnet habt, solltet ihr noch einmal tief Luft holen, bevor ihr die Ski oder das Snowboard anschnallt. Denn eine schier endlose Abfahrt liegt nun vor euch. Rund 2.200 Höhenmeter warten darauf, von euch befahren zu werden. Egal ob ihr nun auf der Piste oder im Tiefschnee fahrt, wenn ihr im Tal angekommen seid, wird euch das Atmen kaum leichter fallen als oben auf dem Berg. Allerdings werdet ihr das fette Grinsen in eurem Gesicht nicht so schnell los. Die ordentliche Portion Endorphine sorgt dafür, dass eure Beine schon sehr bald wieder fit sind für die nächste Runde.

Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn ihr befindet euch mit eurem Ski oder eurem Snowboard in einem hochalpinem Gelände und unüberlegtes abbiegen in vielleicht zu Recht unberührte Powder Hänge kann mal ganz schnell gewaltig in die Hose gehen. Denn die vielen Gletscherspalten und Lawinen sind sehr gefährlich.

Neben den unglaublichen Freeridemöglichkeiten gibt es auf den umliegenden Bergen Schwarzsee, Gornergrat und Rothorn jede Menge Pistenkilometer. Zermatt bietet zudem mit dem Gravity Park, der im Sommer auf dem Gletscher und im Winter neben der Furgsattel- Gletscherbahn steht, einen der besten Parks im Wallis.

Also eine Reise nach Zermatt am Matterhorn können wir nur empfehlen. Hier kann man das ultimative Freeride Erlebnis mit nachhause nehmen.

Das weltbekannte Freerideparadies am Engelberg

Das weltbekannte Freerideparadies am Engelberg : Am Engelberg findet man so viele Schweden, dass der Schnee eigentlich blau und gelb gefärbt sein müsste. Aber keine Angst, es gibt genug Varianten mit frischem Powder. Auf der sonnigen Südseite steht euch das etwas moderatere Gebiet rund um den Brunni offen. Hier gibt es Tree Runs in allen Varianten. Anspruchsvoller ist der Engelberger Hausberg Titlis. Die Rotair schaufelt euch das euch das letzte vier Großraumgondeln auf den 3028 Meter hohen Gipfel des Klein Titlis. Doch Achtung, dass euch in der „Panoramahgondel“ nicht schwindlig wird, denn die Bahn dreht sich einmal um 360 Grad. Von der Gondel aus hat man einen faszinierenden Ausblick. Zum Beispiel blickt ihr auf die Galtiberg fahrt oder der Flanke des Schlossberges. Unterhalb der Rotair befindet sich die wirklich interessante, aber hochalpine Trübseevariante, die von der Gipfelstation über den Gletscher zum gleichnamigen See hinab führt.

Neben kleinen wie großen Cliffs, steilen Drop- ins und weiten Powder- Feldern warten dort auch leider einige hässlige Spalten und ein großer Gletscherbruch auf euch. Ohne entsprechende Kenntnisse solltet ihr in Engelberg der Masse der Spuren sowieso nie folgen. Um First Tracks zu ziehen, heißt es in Engelberg besonders früh aufstehen. Denn die Massen von Tiefschneehungrigen Shreddern sind der Nachteil eines Exzellenten Rufs, den das Gebiet seit Jahren in der Freeride- Community genießt.

Wer dann doch mal lieber chillig unterwegs ist und einen relaxten Tag im Park genießen will, ist am Jochpass goldrichtig. Per Sessellift geht es vom Alpstübli am Trübsee hinauf zum Park, der neben Kickern und Rails mit einem Wallride aufwartet.

Jedes Jahr kommen Freeskier aus der ganzen Welt nach Engelberg um die perfekten Tiefschneeabfahrten genießen zu können.

Freeriden im Arosa- Skigebiet

Freeriden im Arosa- Skigebiet: Arosa liegt im hintersten Teil des Schanfigg- Tals, welches man am besten mit der Bahn durchfährt. So bleibt man gut entspannt und vor allem flexibel in Sachen Freeride Ziel. Somit wären wir auch schon beim Thema, denn wenn man in Arosa angekommen ist, empfiehlt sich die Auffahrt per Weißhornbahn. Die Talstation hier liegt direkt oberhalb des Bahnhofes. An der Mittelstation heißt es dann umsteigen und weiter geht’s dann per Sessellift auf das 2447 Meter hohe Brüggerhorn, dessen Flanken weite Powder Felder, gerade im Bereich des Sesselliftes bereithalten. Wenn dann der Ride dann doch mal etwas länger werden soll und genug Schnee in den unteren Lagen vorhanden ist, kann man vom Brüggerhorn krasse 1400 Höhenmeter hinunter fahren.

Freestyler finden ihr Glück nahe des Tomeli Lifts, wo der Funpark und die Halfpipe stehen. Die sind beide immer im guten Zustand und stellen ein abwechslungsreiches Spielfeld für Freizeit Jibber dar. Den Pistenfahrern sein ein Abstecher unterhalb des Carmenna- und Plattenhorn Sessels empfohlen. weiter gen Westen gelangt man dann zu den Hörnli Gondel, die einen auf den gleichnamigen Berg bringen. Hier kann man nun rechts von der blauen Piste in eine Art Bowl traversieren, die lange nach dem letzten Schneefall noch Powder und gute Kicker- Spots aufweist.

Wer sich dann noch nach dem Jibben für das Apres- Ski begeistern kann, dem sein die SIT- Hütte in der Nähe des Parks nahegelegt.

Freestyle Park und Freeriden in Saas Fee

Freestyle Park und Freeriden in Saas Fee: Positiv auffällig ist die Ruhe im autofreien Alpenstädtchen Saas Fee. Die stinkenden Autos dürfen nämlich gleich zu beginn in einem riesigen Parkhaus verschwinden und erst zur Abreise wieder benutzt werden. Das Skigebiet in Saas Fee könnte man als Zugvogel Resort betiteln. Denn in der höheren Gletscherregion geben sich die Freestyler im Sommer die Ehre, um im Winter gemeinsam mit den Freeridern eine Etage tiefer zu ziehen. Der Grund dafür sind die eisigen Temperaturen, die im Winter dort oben am Gletscher herrschen. Sobald also die Temperaturen rund um Weihnachten deutlich sinken, zieht die Park Fraktion in das wärme Gefilde, hinab zur Mittelstation Morenia, wo der Winterpark sein hochkarätiges, neues Quartier bezieht.

Die große Höhe und vor allem die Lage im nordostseitigen Gletscherkessel sind Gründe dafür, warum Freeskiier und Snowboarder aus allen Ländern der Welt hier her kommen. Denn sie eröffnet im Sommer geniale Parkmöglichkeiten, die zum shredden und Jibben einladen.

Wer selbst mal einen Abstecher wagt, kann sich fast sicher sein, einigen der Top Ridern der internationalen Freeski- und Snowboardszene zu sehen. Und damit die Community auch am nächsten Morgen wieder fein geschliffene und 1 A präparierte Obstacles vorfindet, beschäftigt Saas Fee das ganze Jahr über sehr fähige Park Shaper.

Wenn dann die Freestyle Crowd umgezogen ist, dauert es nicht lange und die ersten interessanten Lines werden von Freeridern gerockt. In tieferen Regionen versteht sich. Da sich oberhalb am Gletscher sehr viele Gletscherspalten befinden. Bei geeigneter Schneelage findet ihr unterhalb der Mittelstation Morenia offene Hänge und steile Waldschneisen. Ebenso eignet sich das Gelände unterhalb des Spielbodens für weitere Powderturns.

Die legendäre Popcorn Bar zieht die Snowboarder und Freeskier magnetisch an. Hier könnt ihr nicht nur coole Klamotten kaufen sondern auch euer „Feierabendbier“ genießen oder spät abends noch gut Party machen.

Die Freestylezentrale im Zillertal, Mayrhofen

Die Freestylezentrale im Zillertal, Mayrhofen: Wo soll man bei Mayrhofen bloß anfangen? Unten im Zillertal, wo der Skiort selbst mit all seinen legendären Kneipen rund ums Scottys liegt? Oder doch oben auf dem Penken, dem Hausberg, wo jibben durch den neuen Vans Vans Penken Park in die nächste Dimension eingetreten ist? Wo man auch anfängt, eines ist wohl sicher wie das Amen in der Kirche: Mayrhofen sollte ganz oben stehen auf eurer To- Ski- Listen.

Kaum hat man seine Pflicht erfüllt und will Mayrhofen von der Liste nehmen, geschieht es: Anstatt es einfach mal abzuharken und woanders hin zu pilgern, geht man doch wieder in Zillertal. Und das auch zu Recht. Was einen auch nach dem X ten Besuch noch anzieht, ist die Kombination aus denkwürdiger Party, einem Snowpark der seinen Gleichen sucht und Backcountry Lines im klein Canada Format.

Der Funpark ist mittlerweile so wichtig für ein Skigebiet wie ein Rad am Auto. Mayrhofen fährt schon lange in der obersten Funpark- klasse mit, aber seit dem Wechsel zum Vans Penken Park ist der griff zur Pole Position denkbar nahe. Möglich machen dies die fünf neu eingeführten und voneinander abgegrenzten Lines und ein Kids- Park mit eigenem Lift. Praktisch ist auch der professionelle Fotograf, der dienstags und samstags vor Ort ist, Fotos von allen schießt und sie dann online anbietet.

Warum sollte man nach Canada oder Alaska pilgern, wenn der kleine Bruder im Zillertal praktisch vor der Tür vor der Tür liegt? Rund um die Großraumgondel Wanglspitz finden besonders Freunde anspruchvoller Linien ein ausgezeichnetes Betätigungsfeld. Und das ist auch noch so groß, dass ihr garantiert an einem Tag keine Line zweimal fahren müsst.

Zum Schluss noch eine wirklich coole Empfehlung für die, die mal abseits von üblichen Hotels und Appartements übernachten wollen. Checkt doch einfach mal in eine der Iglu- Suiten an der Ahorn- Bergstation ein……

Der Freestyle.ch in Zürich 2008

Der Freestyle.ch in Zürich 2008: Schon seit vielen Jahren gehört der Freestyle.ch für alle Freeskier, Snowboarder, Skateboarder und Motocrossfahrer zu den absoluten Fixpunkten der Saison. Nach den Sommermonaten trafen sich Ende September in Zürich erneut die Freestyle Weltelite zur ersten Standortbestimmung und die Szene zu einer großen Party.

Mit über 46.000 Besuchern an den 3 Eventtagen war der Freestyle.ch auch in Jahre 2008 wieder der größte Freesportevent in Europa. Vor allem nach der diesjährigen Absage des Air & Style in München. Das Besondere an Zürich ist aber nicht die sichere Größe, sondern noch vielmehr die tolle Atmosphäre, welche das ganze Wochenende über herrschte. Die angereisten Fans feierten nicht nur ihre Stars, sondern auch sich selbst und die Stars feierten einfach mit.

Der Stimmungshöhepunkt war wie gewohnt die sogenannte Crossover Session am Samstagabend. 8 ausgewählte Freeskier fuhren zunächst gegeneinander, um die Vertreter zu bestimmen, die dann in den Finalrunden gegen die Repräsentanten der anderen Sportarten wie Skateboard, FMX und Snowboard, antreten durften.

Im Freeski gewann der Schwede Jacob Wester, beim Snowboard siegte Stefan Gimpl aus Österreich, beim Skateboard konnte sich Sandro Dias aus Brasilien als ersten durchsetzen und beim Motorcross gewann Thomas Pages aus Frankreich.

Skiurlaub in Hippach/ Österreich

Skiurlaub in Hippach/ Österreich: Man freut sich schon immer nen halbes Jahr auf den Skiurlaub und dann, dann ist es endlich soweit, und es wird mal wieder grandios!

Ich fahre jedes Jahr 2-mal in den Skiurlaub, einmal zum Anfang der Saison im November und einmal zum Ende im März! Meine Kumpels und ich gehören nicht zu den normalen Skifahrern, wir sind kaum auf den Pisten unterwegs, wir bewegen uns eigentlich nur in den Funparks!

Seit 2 Jahren verbringen wir unseren Skiurlaub nun in Hippach. Das kleine Örtchen im Zillertal ist schön ruhig und echt gemütlich. Da wir mehr aktiv auf dem Berg seinen wollen, interessiert uns das Aprés-Ski auch nicht so groß, also ist Hippach genau das richtige, wenn man nach einem anstrengen Tag auf dem Hang nen bissel relaxen will!

Wir sind den ganzen Tag nur in der Pipe, Rails und Lines am springen, drehen, üben und mit anderen Cracks am skillen. Wenn ich dann doch mal lust auf eine Piste habe, dann nutzte ich die steilste präparierte Piste Österreichs, die Harakiri! Die bringt spaß und bietet ab und an mal eine willkommene Abwechslung zum Funpark!

Also wer Wert auf einen großen Funpark und anspruchsvolle Pisten legt, der ist in Hippach genau richtig und findet garantiert Gleichgesinnte, die man eventuell im nächsten Winterurlaub auch wieder trifft!

Skisport/Skireise in Frankreich

Skisport/Skireise in Frankreich: Wer ein Skigebiet sucht, was wirklich keine Wünsche offen lässt, der muss seinen Skiurlaub in Frankreich verbringen. Besonders empfehlenswert ist das Skigebiet “Portes du Soleil”.

Mit unglaublichen 650 Pistenkilometern findet ihr jeder, vom Anfänger bis zum Crack, die richtigen Pisten.  Es ist wohl kaum möglich, das gesammte Skigebiet bei nur einer Skireise zu erkunden!

Es gibt Urlauber die seid mehreren Jahren immer nur dieses Skigebiet aufsuchen und immer wieder neue, interessante Pisten finden!

Durch die weite des Skigebietes findet man viele Möglichkeiten, sein Traum vom Freeride zu verwirklichen! Zusätzlich gibt es meherer Funparks im Skigebiet, unternaderem mit einer 120-m-Halfpipe, wodurch aus einer Skireise richtiger Skisport wird!

Ein Teil des rießigen Skigebietes liegt auch noch auf dem Schweizer Terrar, auch dieses kann man mit einen und den selben Skipass befahren! Durch die Kommbination dieser zwei Länder herscht auf den Pisten ein ganz besonder Flair, welchen den Winterurlaub unvergesslich machen!

Skireise ins Pillerseetal / Fieberbrunn

Skireise ins Pillerseetal / Fieberbrunn: Schneewinkel heißt die Region, der das Pillerseetal mit seinen vielen kleinen Ortschaften angehört und der Name ist Programm: Vor allem Fieberbrunn, das sich bis auf 2.020 Meter Seehöhe erstreckt, ist ein mit Schnee gesegnetes Skigebiet. 

Für Anfänger: Kurze Schlepplifte und sanfte geneigte Hänge am Hochkogel erreicht man von Rosenegg, dem östlichen Stadtteil Fieberbrunns. Die Übersichtlichkeit des Skigebeits an der Steinplatte ist für die Jüngsten ideal. 

Profis sind am besten an der Reckmossbahn in Fieberbrunn, an der 660 Höhenmeter überwindenden Nordhang  -Abfahrt der Steinplatte oder an der Talabfahrt von der Buchensteinwand nach St. Jacob gut aufgehoben. 

Trotz der nicht besonders hohen Lage der Skigebiete fällt speziell in Fieberbrunn sehr viel Schnee. Für schneeärmere Winter sind insgesamt für rund 60 % der Pisten Beschneiungsanlagen installiert, an der Steinplatte sind sogar 90 % der Strecken beschneibar.

 Aprés-Ski

Im Ferchlstadt inmitten der Streuböden-Abfahrt beginnt bereits fürh das klassische Aprés-Ski. Das jüngere Publikum trifft sich im Bivak. Eine gemütliche Atmosphäre findet man in der Enzianhütte.

 Snowboard/Freeride: Ein kleiner Funpark mit Halfpipe (beleuchtet), Kickern und Rails befinden sich am unterne Ende der Streuböden -Abfahrt in Fieberbrunn, eine Naturpipe an der Steinplatte auf der Kammerköralm. Etliche Freeride-Möglichkeiten und Skirouten in Fieberbrunn: besonders zu empfehlen sind die Gebiete Reckmoos und Lärchfilzen.

Informationen zum Skifahren und Snowboarden in Kitzbühl / Kirchberg / Jochberg / Mittersill

Informationen zum Skifahren und Snowboarden in Kitzbühl / Kirchberg / Jochberg / Mittersill: Tirol, 800 – 2.000 m
• 148 Pistenkilometer
• 13 Skischulen
• 159 Loipenkilometer
• 4 Skibuslinien
• 6 Rodelbahnen

Ski alpin:

Ein nahezu grenzenloses Skivergnügen eröffnet sich in den Orten Kitzbühl, Kirchberg, Reith, Aurach, Jochberg und Mittersill. Fast 150 Pistenkilometer aller Couleur sorgen für reichlich Abwechslung. Darunter auch die Piste aller Pisten, das Nonplusultra aller Abfahrten: die legendäre Streif. Nur die Besten und Mutigsten stürzen sich hier mit bis zu 130 Stundenkilometern den Berg hinunter, um möglichst als Schnellster im Ziel unten anzukommen und damit der gefeierte Held eines gigantischen Spektakels zu werden. Nur an den Rennwochenenden ist die Hahnenkammabfahrt gesperrt, ansonsten kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, welche Anforderungen die Steif an die Profis stellt. Aber es gibt hier ja auch nicht nur diese eine Abfahrt, sondern auch die vielen anderen Pisten haben durchaus ihren Reiz. Sowohl Anfänger und Fortgeschrittene als auch Experten können aus einer Vielzahl von Pisten wählen. Egal ob breit, flach, steif, buckelig oder unverspurt, es existiert für jedes Fahrkönnen ganz sicher eine geeignete Abfahrt.
Die beste Möglichkeit, um das gesamte Skigebiet etwas besser kennen zu lernen, bietet sich während einer vorgegebenen Skisafari. Sie beginnt am Hahnenkamm, führt bis zum Pass Thurn und stellt die schönsten Abfahrten vor. Seit der Wintersaison 2004/2005 verbindet einen neue Umlaufgondel die beiden Gebiete Hahnenkamm / Pengelstein und Jochbein / Reisterhöhe. Somit kann die einzige kleine Laufstrecke auf der gesamten Skisafari nun endgültig überbrückt werden. Wer gerne die steilen Hänge befährt, findet rund um den Steinbergkogel und vom Pengelstein Richtung Aschau sicherlich die gewünschten Abfahrten. Aber nicht nur hier, sondern auch vom Zweitausender am Pass Thurn gibt es einige anspruchsvolle Pisten. Etwas einfacher sind dagegen die beiden Talabfahrten Fleck und Kaser, die von der Ehrenbachhöhe Richtung Kirchberg führen. Das Kitzbüheler Horn bietet weitere attraktive Abfahrten und genießt vor allem in Carvingkreisen einen sehr hohen Stellenwert.

Für Individualisten oder diejenigen, die gerne weg vom Trubel die Pisten möchten, eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten zu den Tourengehen. Besonders die Bergwelt rund um Jochberg und Pass Thurn zählt mit zu den schönsten Tourengebieten. Viele Variantenfahrer schwören auch auf die Bichlalm, auf der in unpräpariertem und Naturbelassenem Gelände Richtung Tal gewedelt werden kann.

Snowboard:

Auch Snowboarden ist rund um Kitzbühel groß angesagt, denn der Hahnenkamm und vor allem das Kitzbüheler Horn gelten seit Jahren als Snowboard-Dorado. Nicht umsonst wird deshalb auch das Kitzbüheler Horn als Snowboards Paradies bezeichnet. Direkt unterhalb der Gipfelstation Brunellenfeldlift fängt die 450 Meter lange Boardercross-Strecke an, auf der so ziemlich alles zu finden ist, um sich mit bis zu 4 Konkurrenten zu messen. Walzen, Sprünge, Buckelpisten, Snakes und Quaterpipes, insgesamt 14 Hindernisse versperren den Weg zum Erfolg. Doch damit nicht genug. Gleich oberhalb des Alpenhauses befindet sich die perfekte geshapte 100 Meter lange, 15 Meter breite und bis zu 3,5 Meter hohe Halfpipe. In ihr sind keine Tricks unmöglich, solange man den Mut dazu besitzt.

Wen es eher ins freie Gelände zieht, der findet auf beiden Seiten des Gipfels reichlich Powder. Auch die Freunde des schmal geschnittenen Bretts werden auf den vielen weiten Pisten genügend Möglichkeiten haben, um ihre Spur in den Schnee zu zeichnen. Gerade für sie, und natürlich auch für alle anderen, wurde im Bereich des Alpenhauslifts eine Geschwindigkeitsmessanlage installiert, um das Tempo nicht zu spüren, sondern auch als Ziffern zu sehen. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben. Um nach einem wilden Run wieder etwas runterzukommen, ist die Chill-Out-Area im Alpenhaus empfehlenswert. Doch nicht nur am Kitzbüheler Horn, sondern auch im gesamten gebiet des Hahnenkamms gibt es genügend Wellen, Kuppen und jede Menge Tiefschnee, um sich auf seinem Brett auszutoben.

Langlauf:

In der Ferienregion rund um Kitzbühel gibt es zahlreiche Loipen mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Allein in Kitzbühel, Reith und Aurach sind insgesamt 64 Kilometer gespurt, die sowohl für den klassischen als auch für den Skatingstil geeignet sind. Zählt man die Loipen in der gesamten Umgebung hinzu, die ganz bequem mit dem kostenlosen Skibus erreicht werden können, kommt man sogar auf fast 160 Loipenkilometer. Einen Rundkurs bildet die Loipe zwischen Kitzbühel und Aurach. Sie führt über 13 Kilometer hinweg und verläuft in überwiegend flachem Gelände. Eine wahre Herausforderung ist dagegen die 9 Kilometer lange Bichlachloipe in Reith. Sie gehört mit zu den technisch schwierigsten und anstrengendsten Loipen im gesamten Gebiet um Kitzbühel. Auf der schneesicheren 22 Kilometer langen Höhenloipe am Pass Thurn hat man einen wundervollen Ausblick auf die umliegende Bergwelt der Hohen Tauern. Ein Teilstück der Loipe ist abends beleuchtet.

Weitere Sportarten:

Kitzbühel ist auch ohne Ski und Snowboard ziemlich aktiv. Dies wir man spätestens dann merken, wenn man auf einem der 30 geräumten Winterwanderwege durch die Gegend stapft. Außerdem eignen sich diese Wege auch besonders gut fürs Nordic Walking – nur eben im Schnee. Wer lieber die Ruhe sucht, kann sich seine Schneeschuhe unterschnüren und auf beinahe unberührten Pfaden durch den tiefen Schnee laufen. Nichts mit Ruhe hat dagegen eine rasante Rodelpartie zu tun, denn hier stürzt man sich mit viel Mut und Geschrei auf den Schlitten in Richtung Tal. Beste Bedingungen hierfür findet man beispielsweise auf der beleuchteten Gaisberg-Rodelbahn in Kirchberg, die sich mit einer Länge von 3,5 Kilometern sowie einer Höhendifferenz von 435 Metern ins Tal hinab schlängelt. Eine von Nationalparkwarten geführte Schneeschuhwanderung durch den wunderschönen Winterwald inklusive dem Bau eines Schnee-Iglus kann man in mittersill live erleben.

Tipps für Kids:

Auch für die kleinsten Gäste ist in Kitzbühel natürlich alles vorhanden, wovon sie nur träumen können. Dafür sorgen die vielen Skischulen, die spezielle auf Kinder zugeschnittene Kurse anbieten. Dabei lernen die Skizwerge mit viel Spaß und bester Laune, wie man mit Ski und Snowboard möglichst sicher einen Berg hinunterkommt. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch in Tirols größten Wildpark, welcher sich in Aurach befindet. Hier können unter anderem Rotwild, Luchse, Steinwild oder Murmeltiere in einem Freigehege beobachtet werden.

Apres-Ski:

In Kitzbühel heißt das Motto Apres-Ski und Nightlife total, denn die Party beginnt hier nicht erst nach der letzten Abfahrt. Viele gemütliche Hütten und zahlreiche Schneebars laden bereits um die Mittagszeit zu einem heißen Glühwein oder einem prickelnden Glas Prosecco ein. Doch nicht nur auf der Piste gibt es Party satt, auch in den vielen Apres-ski-lokalen im ort lässt es sich selbst durchgeschwitzt und ausgebrannt noch bestens feiern. Frisch geduscht und neu gestärkt, bietet einem das Kitzbüheler Nachtleben auch abends vielfältige Möglichkeiten, den Tag je nach Lust und Laune ausklingen zu lassen oder einfach gleich die Nacht zum Tag zu machen. Kitzbühel bietet für jeden etwas: gemütliche Pubs und Kneipen, trendige Clubs und die heißesten Diskotheken. Die größte Party des Jahres findet allerdings dann statt, wenn wieder einmal das legendäre Hahnenkammrennen ansteht und über 50.000 Wintersport-Fans völlig ausgelassen mit den großen Ski-Idolen feiern.